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26. 09. 2014 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

China zeigt Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Klimawandel

Schlagwörter: Klimakonferenz, Verantwortungsbewusstsein, China ,Zhang Gaoli

Auf der UN-Klimakonferenz hat Chinas Vizeministerpräsident Zhang Gaoli bezüglich des Umgangs mit dem Klimawandel Versprechungen des Landes gemacht. Nach dem neuen Plan soll Chinas CO2-Ausstoß 2020 im Vergleich zu 2005 um 40 bis 45 Prozent gesenkt werden.

Am 23. September 2014 ging die UN-Klimakonferenz in der Zentrale der UNO zu Ende. Die Führungskräfte der Teilnehmerländer haben bezüglich des Umgangs mit dem Klimawandel ihren Willen zur Ergreifung von Maßnahmen geäußert und Versprechungen gemacht.

Die Konferenz zielte darauf ab, gemeinsame Ansichten zur Unterzeichnung einer verbindlichen Klimavereinbarung auf der Klimakonferenz 2015 in Paris zu finden. Die Staats- und Regierungsoberhäupter aus 120 Ländern haben nacheinander auf der Konferenz Vorträge gehalten. Dadurch haben sie ihre Sorgen und Achtung hinsichtlich der zerstörerischen Einflüsse des Klimawandels sowie ihre Unterstützung zur planmäßigen Unterzeichnung der Vereinbarung auf der Klimakonferenz 2015 in Paris geäußert.

Zhang Gaoli, Sonderbotschafter von Chinas Staatspräsident Xi Jinping und Vizeministerpräsident Chinas, hat auf der Konferenz einen Vortrag gehalten. Zhang sagte, dass China unter den Entwicklungsländern am frühesten einen Staatsplan zum Umgang mit dem Klimawandel erarbeitet habe. Neulich habe China den "Staatlichen Plan zum Umgang mit dem Klimawandel" erlassen, um zu garantieren, dass das Reduktionsziel erreicht werde. Dadurch soll der CO2-Ausstoß 2020 im Vergleich zu 2005 um 40 bis 45 Prozent gesenkt werden. 2013 sei der CO2-Ausstoß Chinas im Vergleich zu 2005 um 28,5 Prozent gesunken. Das entspricht einer Menge von 2,5 Milliarden Tonnen CO2 weniger Ausstoß. Zhang verweist darauf, dass sich China als ein verantwortungsbewusstes, großes Land in Zukunft mit mehr Kräften um bessere Ergebnisse beim Umgang mit dem Klimawandel bemühen solle. China solle die internationalen Verpflichtungen übernehmen, die zu den Verhältnissen, der Entwicklungsphase sowie der tatsächlichen Fähigkeit des Landes passen würden. Zhang sagte, dass China die Süd-Süd-Kooperation verstärkt fördern werde. Ab nächstem Jahr werde China das jährliche Budget verdoppeln und einen Fonds zur Klimawandel-Süd-Süd-Kooperation gründen. Des Weiteren werde China noch 6 Millionen US-Dollar (4,7 Millionen Euro) zur Verfügung zu stellen, um dem UNO-Generalsekretär bei der Förderung der Klimawandel-Süd-Süd-Kooperation zu helfen.

Der UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die fünf Eckpunkte der "Zusammenfassung des Vorsitzenden sowie des Dokuments der Ergebnisse" vorgestellt: Erstens hätten die Führungskräfte der Länder sichere Versprechungen hinsichtlich der Vereinbarung einer bedeutungsvollen und allgemeinen Klimavereinbarung auf der Klimakonferenz 2015 in Paris gemacht. Zweitens hätten die öffentlichen und privaten Einrichtungen die Wege zur Finanzierung verdeutlicht. Drittens würden die Führungskräfte der Regierungen und der Unternehmen die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Festlegung der CO2-Preise unterstützen. Viertens sei es bewiesen, dass die Verbesserung der Fähigkeit zum Umfang mit dem Klimawandel eine weise, intelligente Investition sei. Fünftens würde ein neues Bündnis gegründet, damit man mit dem Klimawandel besser umgehen könne. Ban erwähnte noch, dass die Regierungen der Länder, die internationalen Investoren sowie die internationalen Finanzinstitute bezüglich der Entwicklung der Projekte mit wenig CO2-Ausstoß in Entwicklungsländern Versprechungen gemacht und bekannt gegeben hätten, dass dafür bis Ende 2015 200 Milliarden US-Dollar (156,7 Milliarden Euro) aufgestellt werden würden.

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Quelle: german.china.org.cn

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