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| 10. 04. 2015 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der amerikanische Musiker Brian Foo schrieb einen Song, in dem er die Daten des Beijinger Luftqualitätsindex der vergangenen drei Jahre verwendete. Die Komposition ist vollkommen algorithmisch und Foo hat nach eigenen Angaben keinen einzigen Teil selber geschrieben.

Das Foto zeigt die Daten der Luftqualität in Beijing, wie sie der amerikanische Musiker Brian Foo im Verlauf der vergangenen drei Jahre aufgezeichnet hat.
Der New Yorker Programmierer und Visual Artist zeichnete täglich während der vergangenen drei Jahre die PM2.5-Feinstaubmessungen von Beijing auf. Indem er die Messwerte in Noten verwandelte und mit einem Sample der US-Band Nine Inch Nails anreicherte, schuf er einen eigenen Song. Je höher die Feinstaubbelastung war, desto länger dauert die Note.
Andere Schadstoffe setzen später als zusätzliche Musikinstrumente ein. Da die Feinstaubkonzentration zunahm, kommen im Verlauf der Zeit immer mehr Instrumente zusammen. Beim Höhepunkt der Verschmutzung verschwindet die Melodie in einer Klangflut der unterschiedlichen Instrumente. Der Zuhörer fühlt sich erdrückt und erfährt so eine musikalische Art des Erstickens.
Einige chinesische Musikliebhaber, die das Lied bereits gehört haben, fühlten sich an den Klang von rutschende Tische und Stühle erinnert. Sie bezeichneten die Komposition als überraschend schockierend und bewegend.
Quelle: german.china.org.cn
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