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24. 09. 2015 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Forscher entdecken junge Störe im Jangtse

Schlagwörter: Störe, Jangtse

Chinesische Wissenschaftler überwachen in der Mündung des Jangtses eine größere Menge an jungen Chinesischen Stören. Dabei handelt es sich um eine vom Aussterben bedrohte Fischart, die bereits zur Zeit der Dinosaurier lebte.

Ein Amt, das unter dem Ministeriums für Landwirtschaft für die Überwachung der Fischerei im Jangtse-Delta zuständig ist, führt eine Gruppe von Wissenschaftlern und Umweltschützern an, welche entlang des Flusses in Hubei, Jiangsu und Shanghai die Geburtsstätte der Störe bestimmen sollen.

Seit mehr als 20 Jahren führen Forscher jeweils im Herbst und Winter Untersuchungen in einem nachgelagerten Abschnitt des Gezhou-Damms in der Provinz Hubei durch - einem wichtigen Laichplatz des Chinesischen Störs. Allerdings konnten die Wissenschaftler 2013 und 2014 an der Stelle keine Reproduktion der Fische beobachten.

Seit vergangenem Jahr wird die Fortpflanzung der Jungstöre im Jangtse-Delta nicht mehr überwacht. Allerdings entdeckten die Experten in diesem Jahr die ersten Jungtiere bereits Mitte April. Dies ist rund ein Monat früher als in den vergangenen Jahren.

Die Chinesischen Störe tragen den Beinamen „Wasser-Panda“, da sich die wilden Tiere ebenfalls unter staatlichem Schutz befinden. Auf Grund von Wasserkraftwerken, dichtem Verkehr und einer hohen Umweltbelastung ist laut Schätzung von Forschern die Zahl der wilden Chinesischen Störe, die zur Reproduktion in die Region des Gezhou-Damms wandern, von rund 1000 im Jahr 1982 auf derzeit etwa 50 gesunken.

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Quelle: german.china.org.cn

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