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| 23. 01. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Nach Informationen des Magazins Handelsblatt will ThyssenKrupp offenbar Teile der Schwebebahn-Technik nach China verkaufen. Demnach setze der Konzern darauf, die bestehende Strecke in Shanghai zu verlängern.
Der Industriekonzern ThyssenKrupp will Medienberichten zufolge nun doch Teile der Transrapid-Technik aus der Hand geben. Derzeit sei aber noch unklar, wie weit der Technologie-Transfer gehen soll, berichtete das Handelsblatt und berief sich auf industrienahe Kreise. ThyssenKrupp äußerte sich bislang nicht zu einem möglichen Verkauf, bestätigte aber Gespräche mit China. Eine Sprecherin des Konzerns sagte, der wesentliche Kern der Technologie bleibe in jedem Fall bei ThyssenKrupp. Denkbar wäre laut Medienberichten aber ein Teilverkauf oder die Vergabe von Lizenzen.
Vielleicht nächste Woche in Berlin. Beim Berlin-Besuch des chinesischen Premiers Wen Jinbao in der kommenden Woche könnte dem Handelsblatt zufolge ein Deal unter Dach und Fach gebracht werden, der der chinesischen Seite die geplante Verlängerung der Magnetschwebebahn in Shanghai "schmackhaft" machen soll. Bisher hat China bereits eine Lizenz für den Bau von Waggons erworben.

Position von Siemens unklar.
Der Transrapid-Partner Siemens hingegen hat offenbar keine Verkaufsabsichten. Während ThyssenKrupp die eigentliche Magnetschwebetechnik beisteuert, liefert der Konzern aus München die Stromversorgung sowie die Sicherungs- und Leittechnik. Auch Siemens betonte, den wesentlichen Kern seiner Technologie in jedem Fall behalten zu wollen.Die einzige kommerziell genutzte Transrapid-Strecke weltweit verbindet den internationalen Flughafen Shanghai Pudong mit der Stadt. Die Verlängerung der Trasse in eine andere Metropole war immer wieder verschoben worden. Für Deutschland haben Siemens und ThyssenKrupp den Transrapid abgeschrieben,was bereits im vergangenen Jahr zu Spekulationen über einen Komplettausstieg geführt hatte. Zuletzt war die geplante Strecke vom Münchener Flughafen in die
Innenstadt wegen zu hoher Kosten endgültig verworfen worden.
Für ThyssenKrupp ist China eigenen Angaben zufolge der wichtigste Standort in Asien.
Quelle: german.china.org.cn
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