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18. 05. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Taiwanstraßen-Forum

Chinas Regierung ermutigt Festland und Taiwan zu mehr gegenseitigem Investment

Die Finanzkrise beeinträchtigt beide Seiten der Taiwanstraße. Daher will die Regierung in Beijing nun Firmen auf dem Festland sowie in Taiwan zu mehr Investment auf der jeweils anderen Seite ermutigen.

Der Direktor des Büros für Taiwanangelegenheiten beim Staatsrat, Wang Yi, hält eine Rede.
Das chinesische Festland und die Insel Taiwan sollen sich gegenseitig besser dabei helfen, mit der globalen Wirtschaftskrise umzugehen, sagte am Sonntag in Xiamen der Direktor des Büros für Taiwanangelegenheiten beim Staatsrat, Wang Yi. "Wir sind besorgt angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Landsleute in Taiwan."

Festländische Unternehmen sollten Investitionspläne für Taiwan diskutieren, während zugleich Geschäftsleute aus Taiwan ermutigt würden, ihre Märkte auf das Festland auszudehnen und dort am Bau von Infrastruktur und anderen Schlüsselprojekten mitzuwirken, gab Wang beim Taiwanstraßen-Forum bekannt, das am Samstag in Xiamen eröffnet wurde. Das Festland will mehr Produkte aus Taiwan kaufen, mehr Touristen zum Besuch der Insel ermutigen, und Pläne unterstützen, die zu einem wirtschaftlichen Kooperarionsmechanismus beider Seiten führen, kündigte er an.

Konkrete Maßnahmen. Große Anwaltskanzleien aus Taiwan dürfen nun Filialen in Fuzhou und Xiamen eröffnen, und auch die landwirtschaftliche Zusammenarbeit soll verstärkt werden. Dazu will Wang in diesem Jahr zweimal nach Taiwan reisen, um Früchte, Gemüse, Meeres- und andere Produkte einzukaufen. Während drei weiteren Besuchen will er industrielle Konsumgüter, Produkte des Tagesbedarfs, Nahrungsmittel und handwerkliche Produkte aus Taiwan erwerben.

Wang teilte ebenfalls mit, die Regierung in Beijing wolle dieses Jahr 600.000 Festländer zu einem Besuch in Taiwan ermutigen. Außerdem wolle man eine Vereinbarung zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit unterzeichnen und mit den Verhandlungen alsbald beginnen.

Quelle: Xinhua

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