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| 28. 09. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Bei der Bundestagswahl 2009 wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel wiedergewählt. Sie wird mit ihrem bevorzugten Partner, der Freien Demokraten Partei (FDP), eine neue Koalitionsregierung bilden.

Angela Merkel, Bundeskanzlerin und Vorsitzende der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) winkt ihren Unterstützern nach dem Sieg am Sonntagabend in Berlin.
Deutschlands Wähler haben am vergangenen Sonntagmorgen ab acht Uhr deutscher Zeit ihre Stimmen abgegeben. Rund 80.000 Wahlbüros öffneten am Sonntagmorgen für die mehr als 62 Millionen Wähler bis 18 Uhr ihre Tore. Lokale Medien berichteten, dass sich rund ein Drittel der Wähler erst am Wahltag entschieden hatte.
Ersten Hochrechnungen zufolge unterstützen 33,8 Prozent der Wähler Merkels konservative Partei, 23,1 Prozent die SPD, 14,6 Prozent die FDP, 12 Prozent die Linkspartei und 10 Prozent die Grünen.
Merkels konservative Partei, die CDU und CSU, und die FDP gewannen gemeinsam 48,3 Prozent der Stimmen bei den allgemeinen Wahlen. Damit wurde versichert, dass die beiden Parteien eine klare Mehrheit gewonnen haben, um für eine neue Koalitionsregierung zu bilden, wie die jüngste Wählerbefragung nach Verlassen des Wahllokals ergeben hat.

FPD-Chef Guido Westerwelle (2. l.) und sein Partner Michael Mronz (3. l.) winken während des FDP-Wahlabends nach der Bundestagswahl am 27. September 2009 in Berlin.
"Wir haben was Tolles geschafft. Wir haben es geschafft, unser Wahlziel zu erreichen, eine stabile Mehrheit in Deutschland und eine neue Regierung mit der CDU und CSU und der FDP zu schaffen", sagte Merkel nach dem Sieg in Berlin.
Das "hervorragende Wahlergebnis" bedeute für die FDP Verantwortung, sagte der FDP-Chef Guido Westerwelle am Sonntagabend in Berlin. "Wir sind bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen jetzt Deutschland mitregieren, weil wir dafür sorgen müssen, dass es ein faires Steuersystem und bessere Bildungschancen gibt und dass auf die Bürgerrechte geachtet wird."
Der SPD-Kanzlerkandidat, Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte indes, dass seine Partei eine schwere Niederlage erlitten habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt am 26. September 2009 an einer Wahlparty der CDU in Berlin teil. Deutschland wählte am vergangenen Sonntag den neuen Deutschen Bundestag.
Merkel, Vorsitzende der konservativen CDU und CSU, gab ihre Stimme um 13.00 Uhr in Berlins Innenstadt ab. Ihr Rivale Frank-Walter Steinmeier von der SPD ging um 10.00 Uhr zur Wahlurne.
Nicht weniger als 27 Parteien stellten sich am Sonntag zur Wahl, wobei Merkels CDU/CSU, die SPD, FDP, die Grünen und die Linkspartei die größten sind. Nach deutschem Wahlgesetz muss ein Wähler zwei Stimmen abgeben, eine für den Direktkandidaten in seinem Wahlkreis und eine für die bevorzugte Partei.

Ein Junge fährt mit seinem Fahrrad an einem Poster von Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD, in Berlin vorbei (26. September 2009). Deutschland wählte am Sonntag den neuen Bundestag.
Während der Bundestagswahl 2005 nahmen 77,7 Prozent der Wahlberechtigten ihr Wahlrecht in Anspruch. Dieses Jahr lag die Wahlbeteiligung bei 72,2 Prozent.
In einem in der Bild-Zeitung am Wahltag veröffentlichten Brief appellierte Bundespräsident Horst Köhler an die Wählerschaft, zur Wahl zu gehen. "Nicht-Wähler" werden nicht vom Bundestag repräsentiert", sagte Köhler in seinem Brief. "Wenn Sie nicht wählen gehen, gibt es im Bundestag niemanden, der ihre Belange vertritt".
Das Wetter war am Sonntag fast in ganz Deutschland schön. Die Wähler konnten auf ihrem Weg zu den Wahlbüros den Sonnenschein genießen.
In der Zwischenzeit haben die deutschen Behörden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, nachdem eine Woche vor der Wahl drei Videos des Al-Qaida Netzwerkes nacheinander im Internet aufgetaucht waren. Die Videos riefen Muslime in Deutschland dazu auf, am Dschihad, dem Heiligen Krieg teilzunehmen.
Quelle: Xinhua
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