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| 10. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die Zahl der weiblichen Bewerber für Chinas Armee ist im Herbst in Beijing um das Dreifache gestiegen. Angeblich hat viele die Parade zum Nationalfeiertag inspiriert. Es gibt auch andere Beweggründe.
Junge Frauen stehen Schlange zur Bewerbung um Stellen der Armee.
Ding Zhengquan, der Sprecher des Rekrutierungsbüros der Stadtregierung von Beijing, gab an, mehr als lokale 3 000 Frauen hätten sich beworben. Etwa 1200 Mädchen haben die Vorauswahl bestanden und gestern mit der medizinischen Untersuchung begonnen.
Ding behauptete, der Zuwachs hänge zusammen mit der Vorführung der Frauenschwadron während der Militärparade am 1. Oktober auf dem Tian'anmen-Platz.
"Wir haben dieses Jahr über 3 000 Bewerberinnen, letztes Jahr waren es nur 1 000. Die Zahl der offenen Stellen ist aber im Vergleich zum letzten Jahr gesunken." Ding weigerte sich außerdem, die wahre Anzahl verfügbarer Stellen für weibliche Soldaten in Beijing zu nennen.
Es gibt aber auch Hinweise auf eine schwierige Arbeitsmarktlage für Frauen. Ein Dozent an der Beijing Normal University, der anonym bleiben will, gab an, im Einschreibebüro des Bezirks Haidian müssten in diesem Jahr 755 Frauen um 30 freie Stellen kämpfen.
Der Sprecher des Beijinger Rekrutierungsbüros meinte, zusätzlich zur eindrucksvollen Militärparade böte die Armee interessante Konditionen. Dazu gehörten 6 000 Yuan Zuschuss für Schul- und Studiengebühren sowie Jobangebote nach dem Militärdienst.
Soldatinnen marschieren auf der Parade zum Nationalfeiertag auf dem Tian'anmen-Platz
Quelle: China Daily
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