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| 30. 07. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
So recht scheint der Menschenrechtsdialog nicht aus seiner Sackgasse raus zukommen. Der erklärt die Menschenrechte für minimal und deshalb für jeden annehmbar, für China sind es Ideale die der westlichen und nicht der chinesischen Kultur entstammen. Die Zusammenfassung eines Interviews ist eine Zusammenfassung der chinesischen Perspektive für unsere westlichen Leser.
China beschäftigt sich mit "der Idee" der Menschenrechte und möchte diese so umsetzen, dass es für China anwendbar ist. China lehnt jedoch einen vom Westen auferlegten Standard in dieser Frage ab, wie die stellvertretende Außenministerin Fu Ying erklärte.
In einem Interview mit der Zeit erklärte Fu Ying: "Es ist kontrovers und unlogisch, dass westliche Staaten Chinas Wirtschaftserfolg annehmen, seine Bemühungen um eine Stabilisierung der Märkte während der Wirtschaftskrise, aber Chinas Anstrengungen übersehen, wenn es um den politischen Fortschritt des Landes geht.. Als ich in den 1980 Jahren noch als Dolmetscherin tätig war, da war dieses Thema in jedem Dialog zu finden. Unsere internationalen Gäste hatten immer Namenslisten in der Tasche."

Die stellvertretende Außenministerin Fu Ying (Archivbild)
Sie spricht weiter und sagt, dass sich die Welt und auch China in den letzten 30 Jahren gewandelt hätte. Der Schutz der Menschenrechte wäre im Jahr 2004 in die chinesische Verfassung aufgenommen worden und dementsprechend wären neue Gesetze verabschiedet und alte angepasst worden. Doch an der Haltung des Westens hätte sich nichts geändert. Sie hören nie, dass China Anstrengungen in dieser Frage gelobt würden. Das Geschehen um die "politischen Extremisten" wie Fu sie nennt, scheinen alles zu sein, was der Westen von der Menschenrechtssituation in China wahrnimmt.
Wenn man das wahre China suche, würde man es nicht finden, indem man sich nur die Punkte heraussuche die einen Interessieren und nur zu den Menschen zu sprechen, welche die gleiche Sprache sprechen. Man müsste sich das ansehen, was zum Wohle der Mehrheit sei.
Quelle: Global Times
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