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26. 10. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Kinder pflegen ihre Eltern

Allmählich verschwindet in China die Tradition

Schlagwörter: Kinder, Eltern, pflegen, Tradition, China

Etwas seltsam erscheint jedoch, dass auch die Senioren, die bei ihren Kindern leben, sich einsam fühlen. 75 Prozent beklagten hier, dass die Hinwendungen durch die Familie zu gering sei.

Ein 72 Jahre alter Mann namens Chen, der im Beiyun-Bezirk in Guangzhou wohnt, erklärte, dass ihm der Kontakte zu seinem Sohn fehle, obwohl er die Familie seines Sohns, die im gleichen Wohnviertel wie er lebe, regelmäßig treffen könne. "Ich esse nie mit der Familie meines Sohnes zu Abend", sagte Chen, "es ist die einzige Zeit des Tages, wo er mit seiner Familie zusammen sein kann. Ich möchte sie da nicht stören. Mein Sohn und ich unterhalten uns selten, da wir uns nicht viel zu sagen haben." Einmal war der alte Mann für zwei Monate krank, sein Sohn habe es noch nicht einmal gemerkt, klagte Chen.

Manche Ärzte sind der Meinung, dass das "Leeres-Heim-Syndrom" zu einem sozialen Problem geworden ist, welches nicht mehr übersehen werden kann und darf. "Mit der Veraltung der Gesellschaft steigt die Zahl der Senioren, die alleine leben, kontinuierlich.", erklärte Zhang Yanchi, Arzt an der Baiyun psychiatrischen Klinik in Guangzhou.

Li Dandan, ein Mitglied des Freiwilligenvereins in Guangzhou, nimmt an, es wäre einfacher, wenn die Senioren direkt mit ihren Kindern über ihre Lage sprechen würden. Eine Alternative sei hier, mehr Kontakte zu anderen Menschen zu suchen.

Der Zeitung Nanfang Daily zufolge sind in Guangdong mehr als 10,47 Millionen Menschen über 60 Jahre alt.

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Quelle: german.china.org.cn

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