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| 25. 07. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Nach wiederholten Pannen auf den neuen chinesischen Hochgeschwindigkeitsstecken kam es schließlich zum schweren Unfall: Beim Zusammenprall zweier Schnellzüge in Wenzhou wurden 38 Leute getötet und 192 weitere verletzt. Das Eisenbahnministerium entschuldigte sich gestern auf einer Pressekonferenz.
Der Pressesprecher Wang Yongping entschuldigt sich vor Medien.
Die Pressekonferenz des chinesischen Eisenbahnministeriums fand um 22.41 Uhr in der Nacht auf Montag in Wenzhou in der ostchinesischen Provinz Zhejiang statt, wo sich das tödliche Zugunglück einen Tag zuvor ereignet hatte. Mit einer tiefen Verbeugung begann Wang Yongping, der Pressesprecher des Ministeriums, vor zahlreichen Kameras mit der Entschuldigung.
Zuversicht in die Technik. Beim Unfall seien 35 Leute getötet und 192 verletzt worden, erklärte Wang. Trotzdem zeigte sich Wang gegenüber den chinesischen Superschnellzügen zuversichtlich: "Unsere Technik ist exzellent. Wir vertrauen unseren Hochgeschwindigkeitszügen weiterhin", so Wang.
In manchen Medienartikeln wurde berichtet, dass 41 Leute beim Unglück ums Leben gekommen seien. Diese Aussage dementierte der Pressesprecher jedoch: "Die Todeszahl ist genau 35. (nach aktuellen Berichten liegt die Zahl aber bei 38.) Ich habe nie gesagt, dass die Todeszahl auf 41 gestiegen ist." In den zwei Zügen befanden sich zur Zeit des Unfalls 1630 Passagiere. Insgesamt vier Wagons sind entgleist. Böse Zungen behaupten deswegen, dass mehr Leute vom Unfall betroffen sein könnten, als offiziell angegeben wurde.
Ein Bagger versucht einen kaputten Wagen zu zerlegen. (Foto von Xinhua)
Bagger vergraben nur die Wagons, nicht aber die Wahrheit. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten ließ die Behörde die entgleisten Wagen sofort mit Baggern vergraben. Wang erklärte, dass die Behörde damit nicht die Absicht hatte, die Wahrheit zu vertuschen. "Die Tatsache des Unfalls, welche der ganzen Welt bekannt ist, kann nicht vergraben werden", sagte Wang. Ihm zufolge befinde sich unter dem Unfallort ein Schlammloch. Durch das Vergraben der Wagons wurde der Boden solider gemacht, so dass die Rettungsarbeiten einfacher durchgeführt werden konnten. "Ich weiß nicht, ob du diese Erklärung glaubst", sagte Wang gegenüber einer Journalistin, "ich selber bin von dieser Aussage überzeugt".
Quelle: german.china.org.cn
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