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23. 01. 2012 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Wirtschaft

China erlebt zweiten Monat mit negativer Devisenbilanz

Schlagwörter: Devisen China Chinesische Banken Währung Kreditgeber Defizit

 

Chinesische Banken verkauften im Dezember mehr Devisen an Kunden, als sie von diesen aufkauften, sagte die für den Handel mit Währungen zuständige Behörde am Samstag. Dies bedeutet, dass Unternehmen und Einzelpersonen vermehrt bereit sind, ausländische Währungen zu halten.

Die chinesischen Kreditgeber kauften im Dezember im Namen ihrer Kunden 142,5 Milliarden US-Dollar auf, während sie nur 157,8 Milliarden US-Dollar verkauften, schrieb das staatliche Amt für Fremdwährungen (SAFE) in einer Erklärung auf seiner Website. Damit sei im Dezember zum zweiten Mal in Folge ein Defizit von 15,3 Milliarden entstanden. Das Defizit im November lag bei 800 Millionen.

Anfang des Monats hatte die Zentralbank bekannt gegeben, dass die Yuan-Bestände des Landes, die für die Auslandswährungen ausstehen, im Dezember auf 25,36 Billionen fielen, was dem dritten monatlichen Rückgang entspricht. Analysten führen diesen Trend auf einen geringer werdenden Handelsüberschuss zurück. Allerdings würden auch ein Rückgang beim Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen und eine schwächer werdende Erwartung einer Yuan-Aufwertung ihren Teil beitragen.

Im vergangenen Jahr kauften chinesische Banken ausländische Währungen in der Höhe von 1,6 Billionen US-Dollar, schrieb SAFE in der Mitteilung weiter. Dies habe zu einem Überschuss von 367,8 Milliarden Dollar geführt.

Quelle: Xinhua

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