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19. 12. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Somalia begrüßt chinesischen Marine-Einsatz

Somalia begrüßt die Bereitschaft Chinas, Marineschiffe zum Schutz vor Piraterie in somalische Gewässer zu entsenden. China war vor wenigen Tagen selbst Opfer der Piraterie in Somalia geworden.

 Somalia begrü?t chinesischen Marine-Einsatz
 Somalische Piraten machen die Weltmeere unsicher.

Somalia hat am Mittwoch die Bekanntgabe Chinas über die ernste Erwägung der Entsendung von Marineschiffen in somalische Gewässer zur Bekämpfung der Piraterie begrüßt. "Als ein Freund des somalisches Volkes und Opfer der Piraterie" könne China eine wichtige Rolle bei der Sicherung somalischer Gewässer spielen, so der Präsident der somalischen Übergangsregierung Sheik Aden Madoobe.

"Wir begrüßen es, dass China in Erwägung zieht, seine Marinestreitkräfte zur Bekämpfung der Piraterie an unsere Küsten zu entsenden", erklärte Madoobe gegenüber Xinhua in der südsomalischen Stadt Baidoa, dem Sitz des somalischen Parlaments. "Wir schätzen ebenso andere befreundete Länder, die bereits ihre Kriegsschiffe zur Bekämpfung der Piraterie, die genauso viele Probleme für Somalia wie für den Rest der Welt verursacht, entsendet haben", ergänzt er. Unter Betonung der "starken und historischen Bande" zwischen Somalia und China erklärte Madoobe, die Unterstützung der chinesischen Regierung würde die bilateralen Beziehungen weiter verstärken.

Am Dienstag hatte die chinesische Regierung erklärt, sie "erwäge ernsthaft die Entsendung von Marineschiffen" in die somalischen Küstengewässer in naher Zukunft zum Begleitschutz und der Bekämpfung der Piraterie in der Region. Die Bekanntgabe durch China folgte der Annahme einer Resolution durch den UN-Sicherheitsrat am gleichen Tag, um den internationalen Kampf gegen die Piraterie auszubauen.

Eine internationale Marineeinheit, die zurzeit in Somalia eingesetzt ist, rettete am Mittwoch ein chinesisches Schiff vor neun somalischen Piraten, nachdem die Besatzung des chinesischen MV Zhen Hua-4 Berichten zufolge sich selbst in ihren Kabinen eingeschlossen hatten und per Funk um Hilfe baten. Rund vierzig Frachtschiffe sind dieses Jahr in somalischen Gewässern entführt worden, von denen 15 mit 300 Besatzungsmitgliedern immer noch in der Gewalt der Piraten sind, die hohes Lösegeld gegen die Freilassung fordern.

Quelle: China Daily

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