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15. 01. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

BBC in Farsi: Iran protestiert gegen "Fernsehpropaganda" aus London

Die British Broadcasting Corporation (BBC) will einen persischsprachigen Sender in Betrieb nehmen. Dieser Plan missfällt der iranischen Regierung.

Die British Broadcasting Corporation (BBC) will einen persischsprachiger Sender in Betrieb nehmen. Dieser Plan missf?llt der iranischen Regierung.

Ein hochrangiger iranischer Beamter hat am Mittwoch gegen einen neuen farsisprachigen Senders der British Broadcasting Corporation (BBC) protestiert. Farsi ist die Nationalsprache des Irans. "Der Sender beeinträchtigt die nationale Sicherheit des Irans", zitierte die iranische Nachrichtenagentur IRNA den Minister des Nachrichtendiensts, Gholam-Hossein Mohseni Ejeie. Der Minister warnte zugleich davor, dass Teheran die "erforderlichen Maßnahmen" ergreifen werde, um "den Plan zu vereiteln".

Das BBC-Persian-TV will nach Angaben des Senders täglich acht Stunden ein Programm in Farsi senden. Seit gestern sollten die Berichte aus London ein Sendegebiet erreichen, das den ganzen Iran und Afghanistan abdeckt. Medienbeobachter wiesen darauf hin, dass die meisten Iraner ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeiten über eine Satellitenschüssel verfügen. Somit können sie globale Ereignisse ohnehin durch zahlreiche in- und ausländische Satellitenkanäle verfolgen.

Bereits seit 1940 berichtet BBC auf Farsi im Radio. Der Geschäftsführer der Radiostation gibt an, dass wöchentlich rund zehn Millionen Menschen das Radioprogramm verfolgen. Er hoffe, dass der Fernsehkanal innerhalb von drei Jahren die gleiche Menge von Zuschauern generieren könne.

Quelle: Xinhua

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