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| 03. 03. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Derzeit besucht eine Gruppe von Hollywood-Größen den Iran. Jawad Schamakdari, ein Berater des iranischen Präsidenten, verlangt von ihnen eine Entschuldigung für die Filme "The Wrestler" und "300", die laut seiner Aussage für Iraner "beleidigend" sind.

Poster des Films "300"
Der Iran forderte bei einem Besuch von Hollywood-Schauspielern und -Angestellten eine Entschuldigung für Filme wie "The Wrestler" und "300", die Iraner "beleidigen" würden. Ein Berater des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinedschad, Jawad Schamakdari, sagte am Sonntat, dass die iranische Filmschaffende sich weigern sollten, die Vertreter der neunköpfigen Besuchergruppe aus den USA zu treffen, wenn keine Entschuldigung erfolgt. "In meinen Augen ist es ein Fehler, ein offizielles Treffen mit jemandem abzuhalten, der beleidigend ist", sagte Schamakdari.
In "The Wrestler" spielt Mickey Rourke einen heruntergekommenen professionellen Wrestler, der sich auf einen Rückkampf mit seinem alten Erzfeind "Ajatollah" vorbereitet. Während einer Kampfszene versucht "Ajatollah" Rourke mit einer iranischen Fahne zu erdrosseln, bis Rourke die Fahnenstange wegdrückt, sie zerbricht und in die johlende Menge wirft.
Der Film "300" zeigt den Kampf von der Schlacht bei den Thermopylen 480 v. Chr., bei der eine Armee von 300 Spartanern ein riesiges persisches Heer an einem Bergpass in Griechenland aufhielt. Der Film verärgerte viele Iraner wegen der Art wie darin Perser dargestellt werden. Sie erscheinen als dekadent, sexuell ausschweifend und böse, während die Griechen im Gegensatz dazu als nobel gelten.
Keiner der beiden Filme war im Iran im Kino zu sehen. Schamakdari sagte, die Iraner würden die amerikanischen Besucher willkommen heißen, "aber das hindert den Iran nicht daran, eine Entschuldigung zu verlangen".
Der Besuch erfolgt, nachdem US-Präsident Barak Obama eine neue Bereitschaft erkennen ließ, die Beziehungen mit dem Iran zu verbessern.
Unter den Besuchern aus den USA sind der Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS), Sid Ganis, die Schauspielerinnen Annette Bening und Alfre Woodard, Produzent William Horberg, AMPAS-Kuratorin Ellen Harrington und der ehemalige Vorsitzende von Universal Pictures, Tom Pollock.
Quelle: Xinhua
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