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20. 11. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Iran: Austausch der Brennstäbe auf eigenem Land wäre eine mögliche Alternative

Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki sagte, dass der Iran sein angereichertes Uran nicht ins Ausland schicken werde, aber sein Land erwäge es, die Brennstäbe auf seinem eigenen Staatsgebiet auszutauschen, berichtete die halboffizielle Nachrichtenagentur ISNA am Mittwoch.

"Der Iran wird ganz bestimmt nicht seine um 3,5 Prozent angereicherten Brennstäbe verschicken. Dies bedeutet, dass wir der Meinung sind, dass ein gleichzeitiger Austausch der Brennstäbe auf dem Gebiet des Irans durchaus ausreichend ist", wird Mottaki in der Nachricht zitiert.

In Bezug auf den Vorschlag des UN-Nuklearwächters sagte Tehran, dass der Iran "den Vorschlag geprüft und die IAEA bereits über die Antwort informiert" habe. Die Medienberichte, wonach der Westen noch immer auf eine Antwort des Irans warte, sei eine Art der psychologischen Kriegsführung.

"Sie wollen uns eigentlich sagen, dass wir in der Art antworten müssen, die sie von uns verlangen.Die Bemerkung von Frau Clinton, dass der Iran diesen Vorschlag akzeptieren müsse, ist ein sehr undiplomatisches Vorgehen", sagte er weiter gegenüber ISNA.

Ein Vertragsentwurf, den der IAEA-Chef Mohamed El Baradei zuvor präsentiert hatte, rief dazu auf, die meisten der bereits existierenden leicht angereicherten Brennstäbe nach Russland oder nach Frankreich zur weiteren Anreicherung auf 20 Prozent zu schicken, welche der Versuchsreaktor von Tehran braucht.

Die Vereinigten Staaten, Russland und Frankreich haben dem Vertragsentwurf zugestimmt, aber der Iran verlangt Änderungen und will weiter über diese Belange beraten.

Quelle: Xinhua

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