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| 09. 03. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der Iran hat am Sonntag angekündigt, eine neue Produktionslinie von hochgenauen Marschflugkörpern kurzer Reichweite gestartet zu haben. Diese würden dem imposanten Waffenarsenal des Landes ein weiteres Element hinzufügen.

General Ahmad Vahidi, der Verteidigungsminister, sagte im staatlichen iranischen Fernsehen, dass die Marschflugkörper vom Typ Nasr 1 Ziele bis zu 3000 Tonnen Größe zerstören könnten.
Dem Minister zufolge kann die Rakete vom Boden aus auf Trägerraketen sowie Schiffe abgefeuert werden. Es bestehe aber auch die Option, die Raketen von Hubschraubern und U-Booten aus abzufeuern.
Die Westmächte sind bereits besorgt über die militärischen Fähigkeiten des Iran, insbesondere über das, was sein Atomprogramm beinhalten könnte. Die USA und einige ihrer Verbündeten sowie die Internationale Atomenergie-Organisation, befürchten, der Iran versuche Atomwaffen herzustellen, was der Iran seit jeher bestreitet.
Der Westen erwägt härtere Sanktionen gegen Teheran, um einen Stopp der Urananreicherung zu erzwingen, dersowohl zivilen Zwecken dienen, als auch für Atomwaffen verwendet werden könnte, falls das Uran zu über 90 Prozent angereichert wird.
Iran verfügt auch über eine Reihe von Kurz-und Mittelstrecken-Raketen, die Ziele in der Region treffen können, einschließlich Israel, US-Militärbasen in der Region und große Teile Europas.
Teheran macht häufig Ankündigungen über neue Fortschritte in seiner militärischen Technologie, die nicht unabhängig überprüft werden können.
General Vahidi sagte, die Herstellung der Cruise Missiles, die zwei Jahre der Entwicklung benötigt hätten, zeige, dass Sanktionen gegen den Iran gescheitert wären. Er sagte, die Marschflugkörper würde die Macht der iranischen Marine stärken.
Cruise Missiles sind hoch entwickelte Waffen, die in der Regel von Unterschallraketen angetrieben werden. Sie fliegen nah am Erdboden und treffen ihre Ziele mit großer Präzision. Die USA nutzten bei ihrem Angriff auf Bagdad, der 2002 begann, eine gewaltige Anzahl von Marschflugkörpern, die zumeist von ihren Kriegsschiffen im Persischen Golf gestartet wurden.
Das iranische Staatsfernsehen strahlte ein Video aus, das Kisten in einem Lager zeigt, die mehrere Raketen beinhalten. Es zeigte auch Aufnahmen von Irans Marschflugkörpertests im Jahr 2007. Jene Raketen wurden offenbar importiert.
Teheran begann eine militärisches Autarkieprogramm im Jahr 1992, unter dem das Land eine große Auswahl an Waffen produzierte, darunter Panzer, Raketen, Kampfflugzeuge, unbemannte Drohnen und Torpedos.
Quelle: Xinhua
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