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| 08. 11. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Das 2.000 Jahre alte "Haus der Gladiatoren" in den Ruinen des alten Pompeji in Italien ist am Samstag eingestürzt. Der Vorfall hat eine neue Debatte darüber ausgelöst, ob die Regierung genug für den Schutz von Weltkulturerbestätten tut.

Das Bild zeigt die Trümmer eines Hauses in Pompeji, das früher von Gladiatoren für Übungen vor Schlachten genutzt wurde und das am Samstag eingestürzt ist. Pompeji ist die historische römische Stadt bei Napoli, die 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs zerstört worden war.
Das 2.000 Jahre alte "Haus der Gladiatoren" in den Ruinen des alten Pompeji in Italien ist am Samstag eingestürzt. Der Vorfall hat eine neue Debatte darüber ausgelöst, ob die Regierung genug für den Schutz von Weltkulturerbestätten tut. Das Steinhaus auf der Hauptstraße der berühmten archäologischen Stätte, das rund 80 Quadratmeter groß war, sei nach Morgendämmerung in sich zusammengefallen, während Pompeji für Besucher noch geschlossen gewesen sei, so Beamte. Sicherheitspersonal entdeckte den Einsturz, als es die UNESCO-Weltkulturerbestätte an dem Tag öffnete.

Das Gebäude war während des Zweiten Weltkriegs durch Bomben zerstört worden und Ende der 1940er Jahre restauriert worden. Vertreter der Stätte vermuten, dass der Einsturz durch heftige Regenfälle verursacht worden sein könnte. Das Gebäude diente vermutlich früher den Gladiatoren als Treffpunkt und zur Vorbereitung auf Schlachten im nahe gelegenen Amphitheater in der Stadt, die 79 n. Chr. bei einem Ausbruch des Vesuvs zerstört wurde.
Das Haus, das offiziell unter dem lateinischen Namen "Schola Armaturarum Juventus Pompeiani" bekannt ist, war nicht für Touristen geöffnet, aber von draußen sichtbar, wenn Touristen entlang einer der Hauptstraßen der historischen Stadt gingen. Seine Mauern waren mit Fresken mit militärischen Motiven verziert. Roberto Cecchi vom italienischen Kulturministerium sagte, nach der ersten Untersuchung scheine es, dass Teile der Fresken am unteren Teil der Mauern heil geblieben seien. Es seien Maßnahmen eingeleitet worden, um weitere Einstürze zu verhindern.
Quelle: Shanghai Daily
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