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| 29. 11. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
20 Menschen starben bei einem Flugzeugabsturz am 28. November in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi. Die abgestürzte Maschine sei ein in Russland hergestelltes IL 76 (einige Berichte sagen IL 89) Frachtflugzeug, das der russischen Fluggesellschaft Sunway gehöre, sagte ein Beamter der örtlichen zivilen Luftfahrtbehörden.
Das Flugzeug, das angeblich rund 30 Tonnen Treibstoff mit sich führte, war auf dem Weg in den Sudan. Es stürzte am 28. November zwei Minuten nach dem Abflug vom Flughafen Karatschi um 1:45 Uhr (Ortszeit) ab.
Das rechte Triebwerk des Flugzeugs fing Feuer, bevor es in ein Wohngebiet namens Gulshan-E-Jamal in der Nähe des Flughafens von Karatschi stürzte, hieß es in einem lokalen Bericht.
Acht Passagiere, darunter sechs Pakistaner und zwei ausländische Piloten, dessen Staatsangehörigkeit noch nicht bestimmt wurde, starben. Mindestens vier Gebäude am Boden wurden dabei völlig zerstört.
Nach dem Absturz sei eine laute Explosion zu hören und riesiges Feuer und Rauch zu sehen gewesen, sagten Augenzeugen.
Das Rettungsteam kam kurz nach der Tragödie zur Absturzstelle. Mitglieder des Rettungsteams sagten, 95 Prozent des Feuers an der Absturzstelle habe die Feuerwehr nach zwei Stunden gelöscht.
Die genaue Zahl der Opfer ist derzeit noch unbekannt. Die Zahl der Todesopfer könnte steigen, da einige Menschen unter den zerstörten Gebäuden an der Absturzstelle begraben wurden.
Bisher wurden, Berichten zufolge, mindestens fünf Leichen, darunter ein Kind, von der Absturzstelle geborgen.
Der Flugzeugabsturz vom Sonntag ist der dritte dieser Art in den letzten vier Monaten in Pakistan.
Am 28. Juli stürzte ein Airbus Passagierflugzeug in den Margalla Bergen der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ab. Alle 152 Menschen an Bord starben. Dies war die größte Luftfahrtkatastrophe in Pakistan seit 18 Jahren.
Am 5. November stürzte ein kleines Passagierflugzeug mit 21 Menschen, darunter vier Besatzungsmitglieder in der Nähe des Flughafens Karatschi aufgrund eines Motorschadens ab. Keiner der Menschen an Bord überlebte.
Pakistanische Rettungskräfte am Ort des Flugzeugabsturzes in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi.
Pakistanische Rettungskräfte am Ort des Flugzeugabsturzes in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi
Ein Sicherheitsbeamter bewacht den Ort des Flugzeugabsturzes in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi.
Quelle: Xinhua
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