Home Aktuelles
Multimedia
Service
Themenarchiv
Community
Home>International Schriftgröße: klein mittel groß
14. 01. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Schiffsunglück: Rhein droht Vergiftungsgefahr durch Schwefelsäure

Schlagwörter: Rhein Schwefelsäure

Ein Lastschiff ist gestern nahe der Loreley gekentert. Zwei von vier Besatzungsmitgliedern wurden gerettet, zwei werden noch vermisst. An Bord des Tankers befindet sich 2400 Tonnen Schwefelsäure, die den Rhein gelangen könnte.

Ein Lastschiff ist gestern nahe der Loreley gekentert. Zwei von vier Besatzungsmitgliedern wurden gerettet, zwei werden noch vermisst. An Bord des Tankers befinden sich 2400 Tonnen Schwefelsäure, die den Rhein gelangen könnte.

Das 100 Meter lange Schiff sollte die Schwefelsäure von Ludwigshafen nach Antwerpen transportieren. Von der vierköpfigen Besatzung konnten zwei geborgen werden, zwei weitere werden noch vermisst. Die Behörde hat Hubschrauber, Motorboote und Taucher im Einsatz. Bis zu Einbruch der Dunkelheit wurde weiter gesucht. Jedoch gibt es für die zwei Besatzungsmitglieder wenig Hoffnung. Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck erklärte, das Risiko, dass man die beiden Vermissten nicht mehr lebend finde, steige von Stunde zu Stunde.

Die Tanks des Schiffs, die 2400 Tonnen Schwefelsäure geladen hatten, scheinen keinen Schaden genommen zu haben. Wegen des hohen Wasserstands stellen die geringen Mengen ausgetretener Schwefelsäure für die Umwelt keine große Gefahr dar. Allerdings kann es zu einer chemischen Reaktion im Schiff kommen, wenn Wasser in den Tank gelangt. Dann würde die Außenhaut durchfressen und eine Bergung unmöglich, sagt Beck.

Der Grund für das Unglück bleibt noch unklar. Ersten Vermutungen zufolge könnte das Hochwasser dazu beitragen, dass die Bootsmänner die Kontrolle über das Schiff verloren.

1   2   3   4   5   vorwärts  


Quelle: german.china.org.cn

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr