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| 11. 10. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Der Yeti existiert tatsächlich. Dies meint zumindest die Behörde einer sibirischen Provinz. Ihrer Online-Mitteilung zufolge wurden in der letzten Zeit Markierungen, Fußabdrücke und auch Haare in ihrer Verwaltungsregion gefunden, die die Existenz des sagenumwobenen Schneemenschen beweisen können.

Forscher entdecken bei einer Expedition den mutmaßlichen Fußabdruck eines Yeti.
Nicht weniger als die Existenz des Yetis will die Regierung der sibirischen Provinz Kemerowo bewiesen haben. Laut der am Montag veröffentlichten Mitteilung der Behörde hat eine internationale Forschergruppe auf einer Expedition neue Fundstücke entdeckt, die "zu 95 Prozent" beweisen können, dass der Schneemensch in dieser Region lebt.
An der Forschungsreise nahmen Wissenschaftler aus Russland, den USA, Kanada, Schweden und Estland teil, die die Regionalverwaltung extra eingeladen hatte. Angeblich wurden in einer Grotte namens Azasskaya in Bergschorien, einem abgelegenen Gebiet im Nordosten des Altai-Gebirges, zahlreiche "Artefakte" gefunden. Dazu gehören riesige Fußabdrücke, der mutmaßliche Schlafplatz eines Yeti sowie mehrere Markierungen, mit denen Schneemenschen möglicherweise ihr Territorium kennzeichnen. Ein Forscher fand zudem Haare in einem der Fußabdrücke. Eine Begegnung mit einem lebendigen Yeti ergab sich während der Forschungsreise jedoch leider nicht.
Nach Angaben der Regierung sollen die gefunden Stücke im Labor analysiert werden. Eventuell werde auch ein Zentrum für Yeti-Studien gegründet, wofür sich das Forscherteam angeblich auch einsetzen wolle. Eine Fachzeitschrift sei herauszugeben, erklärte die Behörde. Tatsächlich hat die Provinzregierung bereits im März einen solchen Antrag vorgelegt, der jedoch von der lokalen Hochschule abgelehnt wurde.
Zumindest eines ist klar: dass die Regionalverwaltung mit solchen Veranstaltungen den Fremdenverkehr des idyllischen Gebiets ankurbeln will. Dies lässt auch an den Worten des Vize-Provinz-Gouverneurs Dmitri Islamow ablesen: "Es geht weniger darum, ob es den Yeti wirklich gibt. Wichtig ist: wenn Touristen ins südliche Gebiet von Kemerowo kommen, dann wird unsere einzigartige Naturlandschaft sie zufrieden stellen", so der Beamte.
Seit Februar 2009 gibt es in diesem Gebiet Berichte über Spuren vom Schneemenschen. Im vergangenen Jahr kamen bereits über 370.000 Touristen. Dies entspricht ungefähr dem 70-Fachen der Besucher im Jahr 2002.
Quelle: german.china.org.cn
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