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13. 10. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Schokoladenkonsum senkt das Risiko von Schlaganfällen

Schlagwörter: Schokolade Herz

Führt Sie Schokolade in Versuchung? Eine neue Untersuchung zeigt: Es ist vielleicht keine so schlechte Sache, kräftig zuzubeißen – insbesondere nicht, wenn es sich dabei um schwarze Schokolade handelt.

Eine schwedische Studie, bei der über 33.000 Frauen untersucht wurden, ergab einen erstaunlichen Befund: Je mehr Schokolade eine Frau aß, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Schlaganfall erlitt. Die neuen Resultate bekräftigen die Hinweise, dass der Konsum von Kakao gut für das Herz ist.

Dies ist allerdings kein Freipass für ungehemmten Konsum. Susanna Larsson vom Karolinska Institutet in Stockholm erklärt: "Angesichts der Anordnung der Studie können die Ergebnisse nicht beweisen, dass es tatsächlich die Schokolade war, welche das Risiko eines Schlaganfalls verringert hat." Auch wenn sie persönlich an die gesundheitlichen Vorteile der süßen Versuchung glaubt, warnt sie trotzdem davor, dass ein übermäßiger Konsum auch kontraproduktiv sein kann: "Schokolade sollte mit Maß konsumiert werden, da sie sehr viele Kalorien, Fett und Zucker enthält. Da dunkle Schokolade mehr Kakao enthält und weniger Zucker als Milchschokolade, ist erstere für die Gesundheit besser."

Larsson und ihre Kollegen waren auf Daten einer anderen Studie gestoßen, in der Frauen im Jahre 1997 selbst deklarieren mussten, wie viel Schokolade sie verspeisten. Nach einem Jahrzehnt gab es in der Gruppe 1549 Schlaganfälle. Dabei zeigte sich: Je mehr Schokolade eine Frau aß, desto geringer war ihr Risiko.

Unter den Frauen mit dem höchsten Konsum (mehr als 45 Gramm pro Woche) gab es pro tausend Frauen 2,5 Schlaganfälle. Die Zahl stieg bei den Frauen, die mit weniger als 8,9 Gramm pro Woche die geringsten Schokolademengen verspeisten, auf 7.8 Erkrankungen pro tausend Frauen. Wissenschaftler vermuten, dass eine Substanz mit den Namen Flavonoid für die gesundheitsfördernde Wirkung verantwortlich sein könnte.

Quelle: Shanghai Daily

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