| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>International | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 31. 10. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Chinas erster Airbus A380 musste gerade einmal zwölf Tage nach der Inbetriebnahme wegen eines Defekts schon wieder stillgelegt werden. Zum Glück braucht man viel weniger Zeit, die Maschine wieder einsatzbereit zu machen. Gestern schon sind Ersatzteile aus Deutschland dringlich per Luftfracht nach Beijing gebracht worden.

Laut dem offiziellen Mini-Blog der chinesischen staatlichen Fluggesellschaft China Southern Airlines seien die Ersatzteile vom deutschen Lieferanten Liebherr am Sonntagmorgen in Beijing eingetroffen. Anschließend fingen die Techniker an, die wegen eines Defekts an der Flügelklappe stillgelegte Maschine zu reparieren. Die Reparatur dauerte bis 22:10 Uhr und war ein voller Erfolg. Nach unverzüglichen technischen Tests erklärte China Southern Airlines, dass der Airbus A380 wieder einsatzbereit sei.
Ein Techniker von Airbus China, der bei der Reparatur mitgewirkt hatte, erklärte, dass das Problem "nicht so schlimm" gewesen sei. Da die "Power-Control-Unit" an der Flügelklappe ein unabhängiges System sei, konnte es die wichtigen Funktionen des Flugzeuges nicht stören. Da es zu lange gedauert hätte, bis man das Ölleck in dem komplizierten System an der Klappe gefunden hätte, traf China Southern Airlines die Entscheidung, die ganze Einheit unverzüglich zu ersetzten.
Das technische Problem wurde am 29. Oktober entdeckt. Es waren zu diesem Zeitpunkt nur zwölf Tage seit der Inbetriebnahme des A380 in China vergangen. Der Airbus A380 hatte erst am 17. Oktober seinen Jungfernflug absolviert. Auch der ehemalige chinesische NBA-Basketballspieler Yao Ming war zum Flug mit dem A380 eingeladen worden.
Der Betreiber musste den Flugplan aufgrund des Ausfalls des A 380 in den letzten Tagen dringlich verändern. China Southern Airlines setzte dabei zwei Airbus A330 ein, um den Airbus A380 für die Flüge CZ 6000 und CZ 6999 abzulösen. Wegen des Mangels an Transportkapazitäten mussten unglücklicherweise über 400 Passagiere der zwei Flüge umbuchen oder das Ticket zurückgeben. China Southern Airlines zahlte ihnen eine Entschädigung von 400 bis 600 Yuan pro Person.
Technische Probleme des Airbus A380.Es ist nicht das erste Mal, dass der Airbus A380 wegen technischer Probleme stillgelegt werden musste:
Dezember 2009: Ein Aribus A380 von Air France setzte in New York wegen eines Defekts des Cruiser-Systems zu einer Notlandung an.
April 2010: Ein Reifen eines Airbus A380 von der australischen Qantas Airlines platzt bei der Landung in Sydney.
Dezember 2010: Die Turbine eines Airbus A380 von der australischen Qantas Airlines explodiert beim Start in Singapur. Als Folge musste Qantas alle A380 in der Flotte stilllegen.
Juli 2011: Eine Turbine eines Airbus A380 der Singapur Airlines fiel kurz nach dem Start aus. Das Flugzeug musste unverzüglich zurückkehren und notlanden.
23. Oktober 2011: Ein Aribus A380 von Air France setzte wegen technischer Probleme zu einer Notlandung in Indien an.
29. Oktober 2011: Ein Aribus A380 von China Southern Airlines wurde wegen eines Defekts an der Flügelklappe vorübergehend stillgelegt.
Quelle: german.china.org.cn
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |