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| 15. 12. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
EU-Funktionäre haben gestern darüber diskutiert, ob in der sogenannten grenzfreien Reisezone, die 25 Nationen umfasst, wieder temporäre Grenzkontrollen eingeführt werden sollen. Sorgen über Flüchtlingsströme nach den Turbulenzen im Nahen Osten und Nordafrika nähren die Befürworter von Kontrollen.
Das Reisen ohne Pass in der "Schengen-Zone" gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der Europäischen Union, die das Leben der Bürger erleichtert. Doch was für die Einheimischen gilt, nehmen auch Migranten in Anspruch. Sobald sie die Schengen-Zone erreicht haben, können sie ohne Kontrolle von Pässen oder anderen Dokumenten in jedes der 25 teilnehmenden Länder reisen.
Anfang dieses Jahres drohten einige Länder, darunter Frankreich und Dänemark, die Grenzkontrollen wieder einzuführen, um die Einreise von Zehntausenden illegalen Einwanderern aus Nordafrika zu verhindern, die nach Italien geflohen waren. Weitere wichtige Transitrouten von Flüchtlingen sind die Türkei und Griechenland, sowie die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens. Die EU plant, mit den Regierungen in Nordafrika und Osteuropa eng zusammenzuarbeiten, um es den Menschen zu ermöglichen, auf legale Weise nach Europa zu gelangen.
"Wir haben eine Strategie entwickelt, bei welcher die EU-Politik mit anderen Drittländern in Einklang gebracht wird", sagte Michele Cercone, Sprecher der für die Innere Sicherheit zuständigen EU-Kommission. Innenminister der 27 EU-Staaten seien daran, Kriterien für die „außergewöhnlichen Situationen“ auszuarbeiten, in denen Länder Grenzkontrollen verhängen können.
Quelle: Shanghai Daily
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