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14. 02. 2012 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Iran dementiert Verwicklung in Terroranschläge auf israelische Botschaften

Schlagwörter: Iran Israel Terroranschläge

Gestern gab es zwei Bombenanschläge auf die israelischen Botschaften in Indien und Georgien. Premierminister Benjamin Netanjahu beschuldigte den Iran, die Attentaten verübt zu haben.

Gestern gab es zwei Bombenanschläge auf die israelischen Botschaften in Indien und Georgien. Premierminister Benjamin Netanjahu beschuldigte den Iran, die Attentaten verübt zu haben.

Am Montag explodierte ein Auto vor dem Eingang der israelischen Botschaft in Indien. Zwei Menschen wurden verletzt. In Georgien konnte eine Bombe, die an einem Auto nahe der israelischen Botschaft angebracht war, rechzeitig entschärft werden. Das israelische Außenministerium bestätigte gestern die zwei Ereignisse und sagte, dass sie offensichtlich auf die israelischen Diplomaten gezielt hätten.

Bis jetzt hat sich keine Person oder Organisation zu den Anschlägen bekannt. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu warf trotz eines Mangels an Beweisen dem Iran vor, die Attentaten verübt zu haben. "Der Iran steckt hinter diesen Terroranschlägen. Er ist der größte Terrorist auf der Welt", so Netanjahu.

Des Weiteren, so der Premierminister, sei es in den letzten Monaten immer häufiger zu Ereignissen gekommen, bei denen die Sicherheit von Israelis und Juden bedroht gewesen sei. Bei den meisten dieser Ereignisse führe die Spur direkt nach Teheran beziehungsweise zu der Hisbollah im Libanon. Israel werde hart gegen den Terrorismus aus dem Iran kämpfen.

Die iranische Seite reagierte schnell auf den Vorwurf aus Israel und wies jegliche Verantwortung für die zwei Bombenanschläge von sich. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte einige Stunden nach der Veröffentlichung von Netanjahus Behauptungen, dass der unbegründete Vorwurf eigentlich als eine Kriegsdeklaration gelten müsse. Er betonte, dass die islamische Republik entschieden gegen alle terroristischen Aktivitäten sei.

Quelle: german.china.org.cn

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