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| 04. 03. 2013 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
In den letzten Jahren war Deutschland von einigen Lebensmittelskandalen betroffen. Der Bio-Eier-Skandal ist der jüngste von ihnen. Selbst in einem Land wie Deutschland, in dem der Markt unter ständiger Beobachtung steht, lassen sich Lebensmittelskandale kaum verhindern. Der derzeitige Skandal zeigt die Schwächen des Überwachungssystems auf. Die Kontrolle von Lebensmitteln ist in Deutschland Ländersache. Lebensmittelbetrüge und Sicherheitsfälle lassen sich nur schwer verhindern. Dafür decken solche Fälle Missstände bei den Kontrollen auf. Wenn Gesetzesübertretungen unerträglich teuer wären und es keine Spekulanten gäbe, müsste man sich um die Lebensmittelsicherheit keine Sorgen mehr machen.
Am 26. sagte Frauke Wilken, Staatsanwalt in Staatsanwaltschaft Oldenburg Niedersachsen, im Interview von Xinhua Nachrichtenagentur, wir haben schon einige Nachweise für Bioeier-Skandal, aber es sei mit dem Ermitteln noch nicht fertig. In einigen Wochen werde der erste Prozess gegen die Beschuldigten beginnen. Einmal verurteilt, könnten die angeklagten Betriebe und Einzelpersonen laut Gesetz mit Geldstrafen oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren belegt werden.
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) erläuterte, dass die offizielle Kontrolle zwar jeden Schritt der Lebensmittelbearbeitung beinhalte, die verantwortliche Behoerde jedoch nur die Selbstkontrolle der Unternehmen kontrolliere. Dies gebe Unternehmen die Moeglichkeit, illegalen Interessen nachzujagen.
Jedes Land, auch Deutschland, ist bei der Lebensmittelkontrolle mit großen Herausforderungen konfrontiert. Nur durch ein noch strafferes Kontrollsystem, kombiniert mit strengen Strafmaßnahmen, können derartige Skandale in Zukunft verhindert werden.
Quelle: german.china.org.cn
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