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german.china.org.cn | 07. 06. 2013

Der von China betriebene pakistanische Hafen Gwadar

Schlagwörter: Hafen Gwadar China Pakistan

Seit Februar 2013 hat China die Bewirtschaftung des pakistanischen Hafens Gwadar übernommen. Der Hafen liegt 400 Kilometer von der Straße von Hormus entfernt und gilt als strategisch bedeutsam.

Als Stützpunkt ist der Hafen für das Reich der Mitte vor allem von wirtschaftlicher und militärischer Bedeutung. Gwadar liegt am Eingang zum Persischen Golf, durch den ein Großteil der Erdöllieferungen in alle Welt verschifft werden. In naher Zukunft sollen von Gwadar aus Chinas zentralasiatische Westprovinzen über den Landweg mit Erdöl und anderen Rohstoffen aus Arabien und Afrika versorgt werden. Wichtig erscheint China sicherlich auch, dass man mittels des Verladens von Gütern in Gwadar einen Teil der Seetransporte von Westen durch die unsichere Straße von Malakka vermeiden kann.

Politische Beobachter schätzen, das könne ein Zeichen für eine Wende der chinesischen Verteidigungs- und Sicherheitsstrategie sein. Der Bau eines Stützpunkts in der Gwadar-Bucht ermögliche eine langfristige Präsenz der chinesischen Marine im Indischen Ozean sowie Patrouillen und Manöver bis ins Arabische Meer hinein. Chinas Kriegsschiffe könnten dann chinesische Tanker auf dem Weg durch die Region gut schützen. Zudem wiesen die Bobachter darauf hin, dass Islamabad es möglicherweise durch ein chinesisches Engagement in der Region mit der indischen Armee aufnehmen wolle.

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