Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus der Schweiz (EKR) und eine Menschenrechtsorganisation des Landes haben am Montag gemeinsam einen Bericht über den Stand rassistischer Diskriminierung in der Schweiz für das Jahr 2012 veröffentlicht. Dem zufolge wurden in dem Jahr insgesamt 196 Rassismusvorfälle aktenkundig.
Im Bericht hieß es weiter, die meisten Rassismusvorfälle hätten sich am Arbeitsplatz oder in der Schule ereignet. Oftmals trat Rassismus in Form von abwertenden, verletzenden oder beleidigenden Äußerungen auf. Die Opfer waren meistens über 25 Jahre alt. Auch Schweizerinnen und Schweizer aus dem Nahen Osten und Afrika wurden häufiger Opfer von rassistischer Diskriminierung.