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| german.china.org.cn | 30. 08. 2013 | ![]() |
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Die Ex-Geliebte des nordkoreanischen Staatsoberhaupts und weitere Propaganda-Künstler sollen in der vergangenen Woche von einem Erschießungskommando exekutiert worden sein, weil sie gegen die Pornografiegesetze des Landes verstoßen hätten. Dies berichtete die südkoreanische Zeitung Chosun Ilbo.
Kim Jong Un und seine Frau Ri Sol Ju bei einer Aufführung. Rot umrandet ist Hyon Song Wol, die Ex-Geliebte des nordkoreanischen Staatsoberhaupts.
Die Sängerin Hyon Song Wol, die angebliche Ex-Freundin von Kim Jong Un, gehört zu dem für Propaganda-Songs bekannten "Pochonbo Electronic Ensemble". Am 17. August wurden sie und dutzende Künstler des "Unhasu-Orchesters" und der Gruppe "Wangjaesan Light" verhaftet, weil sie sich selbst beim Sex gefilmt und die Videos anschließend verkauft haben sollen, auch nach China. Somit verstießen sie gegen die Pornografiegesetze, die von Kim Jong Un im vergangenen Juni verabschiedet worden waren. Drei Tage später, also am 20. August, wurden sie laut dem Medienbericht mit Maschinengewehren vor den Augen ihrer Familien exekutiert.
Zudem hätten einige der Hingerichteten Bibeln in ihrem Besitz gehabt und seien als politische Dissidenten betrachtet worden. Allein der Besitz einer Bibel wird in Nordkorea mit der Todesstrafe oder Arbeitslager für die gesamte Familie bestraft. Eine offizielle Bestätigung aus dem abgeschotteten Land gibt es noch nicht.
Den Berichten zufolge war Ri Sol Ju, die Ehefrau von Kim Jong Un, ebenfalls Mitglied des Unhasu-Orchesters. Ob die nordkoreanische First Lady in diesen Fall verwickelt ist, bleibt allerdings offen.
Vor gut zehn Jahren soll die Sängerin Kim Jong Un kennen gelernt haben, berichtet Chosun Ilbo. Später habe Hyon Song Wol einen Soldaten geheiratet, aber die Gerüchte über eine Affäre mit dem Staatsmann hörten nie auf.
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