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26. 02. 2014 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Südkoreanische Repräsentanten in Sotschi ärgern chinesische Internetnutzer

Schlagwörter: Sotschi, Internetnutzer,Olympische Winterspiele ,Sotschi

Dass die südkoreanischen Repräsentanten am Sonntagabend bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Sotschi die Typografie mit beweglichen Lettern einflochten, hat laut der Website sports.163.com viele chinesische Internetnutzer verärgert. Sie betrachten dies als eine genuin chinesische Erfindung.

Da die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang stattfinden werden, hatte das künftige Gastgeberland im Rahmen der Abschlusszeremonie die Chance, sich acht Minuten lang vorzustellen. Im Video, das dabei gezeigt wurde, kamen bewegliche Letter, ein Zupfinstrument ähnlich der siebensaitigen chinesischen Quqin, Tuschmalereien und orientalische Paläste vor, die dem chinesischen Publikum sehr bekannt vorkamen.

Ein Netizen spottet, dass Südkorea im Video tatsächlich China vorstellte. "Viele der kulturellen Elemente, welche Südkorea zeigte, haben sie aus China gestohlen. Ich frage mich, ob sie damit der chinesische Kultur Respekt erweisen wollen oder implizieren, dass Südkorea keine eigene Kultur hat."

Ein anderer Internetnutzer meinte, dass die ältesten beweglichen Letter aus China stammen und um 1040 nach der Zeitenwende von Bi Sheng erfunden wurden. Die koreanische Version sei einfach eine Kopie der chinesischen Erfindung. Andere gestanden Korea jedoch zu, dass es sich bei den gezeigten Exemplaren um metallische Letter handelte. Und diese wurden tatsächlich erstmals im 13. Jahrhundert in Südkorea produziert, wie auch die UNESCO bestätigt. "China konnte nicht beweisen, dass auch die Metallletter aus China stammen", findet ein weitere Netizen.

Die Typographie mit beweglichen Lettern, wie sie Südkorea im Rahmen der Schlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Sotschi vorstellte, erzürnte die chinesischen Internetnutzer.

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Quelle: german.china.org.cn

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