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german.china.org.cn | 01. 04. 2014

Feuergefecht nach Militärübung an innerkoreanischer Meeresgrenze

Schlagwörter: Militärübung, Nordkorea

Am Montag lieferten sich das Militär von Nord- und Südkorea an der westlichen Meeresgrenze ein Feuergefecht, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Ausgelöst wurde der gegenseitige Artilleriebeschuss durch fehlgeleitete Schüsse aus Nordkorea.

Fernsehzuschauer betrachten im Bahnhof von Seoul in Südkorea die Nachrichten zur nordkoreanischen Militärübung. Foto vom 31. März.

Nordkorea feuerte im Rahmen einer Militärübung mehrmals mit der Artillerie in die Gewässer nördlich der North Limit Line (der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer). Mindestens hundert der insgesamt rund 500 abgefeuerten Geschosse landeten dabei südlich der Grenze im südkoreanischen Gewässer, wie der südkoreanische Verteidigungsminister sagte. Daraufhin habe Seoul seinerseits mit Artilleriefeuer auf das Territorium nördlich der Grenze geantwortet. Dabei seien rund 300 Schüsse gefallen, wie Kim Min-seok, Sprecher des Verteidigungsministeriums, sagte. Er bezeichnete die nordkoreanische Handlung als einen Test, wie sehr Südkorea gewillt sei, seine Meeresgrenze zu verteidigen.

Die südkoreanische Armee erklärte nach Angaben von Yonhap einen militärischen Notfall. Südkorea begann mit der Evakuation der Inseln an der Grenze. Nordkorea erklärte seinerseits das Gewässer rund um die Meeresgrenze westlich der koreanischen Halbinsel zum Sperrgebiet.

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