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16. 10. 2014 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Li Keqiang auf internationalem Innovationsforum in Moskau

Schlagwörter: Li Keqiang Innovationsforum Moskau

李克强出席第三届

Der chinesische Ministerpräsident hat während seines Russland-Besuches die Notwendigkeit von Innovationen bekräftigt.

Auf der Eröffnung des dritten Internationalen Forums über „offene Innovationen" in der russischen Hauptstadt Moskau sagte Li Keqiang am Dienstag, Innovationen seien für die Wirtschaft sowohl in China als auch in der Welt von äußerst großer Bedeutung. Daher sollten die Länder der Welt gerade in diesem Bereich ihre Kooperation intensivieren und eine gemeinsame Entwicklung anstreben.

In seiner Rede wies Li Keqiang auch erneut darauf hin, dass China noch ein Entwicklungsland sei und deshalb eine noch größere und bessere Entwicklung brauche. Dafür müssten schwerpunktmäßig das Denken kreativer und die Reform und Erneuerung unbeirrt fortgesetzt werden. Für eine solche innovative Entwicklung wolle die chinesische Regierung alle Voraussetzungen und Bedingungen schaffen, so Li Keqiang:

„Dazu gehören eine Umgebung des fairen Wettbewerbs und ein gleichberechtigter Marktzugang. China wird das Potential seiner 1,3 Milliarden Einwohner in ein Potential von Fachkräften umwandeln. Damit bereichern die Menschen die Reform und die Erneuerung, die zugleich die Menschen und ihre Entwicklung bereichert und so eine faire Gesellschaft und eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft ermöglicht."

Li Keqiang fügte hinzu, Chinas Innovationen seien offene Innovationen. Sein Land wolle mit anderen Ländern eine innovative Kooperation zum gegenseitigen Nutzen ausbauen. China und Russland seien füreinander die größten Nachbarländer und große aufstrebende Volkswirtschaften sowie starke Wissenschaftsstandorte. Die bilaterale Kooperation in diesem Aspekt habe ein enormes Potential.

Auch der russische Ministerpräsident Dimitri Medwedjew betonte in seiner Rede auf dem Forum die Bedeutung einer innovativen Kooperation. Er kündigte an, dass Russland mit mehr Mitteln die bilateralen Kooperationsprojekte in High-Tech, Information und Industrie fördern werde. Kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Forschungsinstitutionen und Hochschulen beider Länder sollten ihren Austausch ausbauen. Nur dann könnte eine gemeinsame Entwicklung beider Länder realisiert werden:

„China und Russland pflegen in ihrer Kooperation auf allen Gebieten seit langem feste Beziehungen. Dies gilt für viele Bereiche, darunter Kultur, Energie und Industrie. Den Löwenanteil am bilateralen Handel haben High-Tech-Produkte. Zur vielfältigen wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit gehören Projekte über neue Materialien, Umweltschutztechnologien, Bio-Technik, Chemieindustrie, Elektronik, Computer-Wissenschaft, Ingenieur-Instrumente und Telekommunikation. Solche Projekte werden von Forschungsinstitutionen und Hochschulen, von an der Börse notierten Firmen und privaten Betrieben beider Länder gemeinsam umgesetzt. In der Zukunft werden wir die Zusammenarbeit in diesen Bereichen noch vertiefen und mit einem verstärkten Austausch nach gemeinsamer Entwicklung streben."

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Quelle: CRI

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