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german.china.org.cn | 16. 04. 2015

"Terminal F": Deutscher Journalist dokumentiert Snowdens Fluchtspuren

Schlagwörter: Terminal F Snowden Flucht,Dokumentarfilm

Archivbild: Seit Juni 2013 veröffentlichte Edward Snowden allmählich die US-amerikanischen Programme zur Überwachung der Internetkommunikation, was nicht nur in den USA, sondern in aller Welt für Aufsehen sorgte.

Die Pressekonferenz zur Uraufführung eines Dokumentarfilms, der über Edward Snowdens Erlebnisse bei den Enthüllungen geheimdienstlicher Überwachungsprojekte erzählt, fand am 13. April in Russland statt. In diesem Film werden Details über die Flucht Snowdens zum ersten Mal von einigen Persönlichkeiten bekanntgegeben, die Snowden Hilfe angeboten haben.

Regisseur des Dokumentarfilms ist John Goetz, ein deutscher Journalist, der über Heimlichkeiten der CIA und die Rolle des deutschen Geheimdiensts im Irakkrieg berichtet hat. Er sagte, das Ziel des Films sei, die Leute mehr Details über diese bedeutende Affäre wissen zu lassen und die Tatsachen objektiver darzustellen.

Die Benennung dieses Films mit "Terminal F" weise auf Snowdens Aufenthalt in dem Transitbereich von Terminal F am Moskau Sheremetyevo International Airport hin.

Dem Vernehmen nach werde dieser Film den Zuschauern viele unbekannte Details offenlegen und die wichtigen Persönlichkeiten, die Snowden geholfen hatten, würden zu Wort kommen. Zu den Befragten gehören der ehemalige CIA Direktor Michael Hayden, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks Julian Assange und Snowdens Vater.

Seit Juni 2013 veröffentlichte Snowden allmählich die US-amerikanischen Programme zur Überwachung der Internetkommunikation. Die Öffentlichkeit interessierte sich auch für das Schicksal Snowdens. In Anbetracht seiner Sicherheit verließ er die USA und ergriff die Flucht.

Am 20. Mai 2013 kam Snowden in Hongkong an. Am 23. Juni verließ er Hongkong und flog nach Moskau. Nach seinem Einstieg in den Linienflug nach Moskau annullierte die US-Regierung seinen Pass. Deshalb musste er im Transitbereich des Terminal F am Moskau Sheremetyevo International Airport bleiben. Während dieser Zeit beantragte Snowden insgesamt in 21 Ländern Asyl. Alle diese Anträge wurden abgelehnt.

Am 16. Juli 2013 gab Snowden seinen Asylantrag an Russland auf. Am 1. August erhielt er von Russland vorläufig für ein Jahr Asyl.

Am 7. August 2014 sagte Snowdens Anwalt, er habe von Russland eine weitere Aufenthaltserlaubnis für drei Jahre bekommen.

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