„Früher war es Bruderschaft, nun behandeln sich die beiden Seiten sehr kühl. Das ist wirklich bedauernswert“, so zitiert Haiwainet.cn einen Internetuser, der vor kurzem, trotz drohender Gefahr, Fotos im Grenzgebiet zwischen Nordkorea und China gemacht hat. Der Netizen, der anonym bleiben möchte, soll nach den Grenzfluss Yalu zuvor schon mehrmals besucht haben, aber dieses Mal sei für ihn am beeindruckendsten gewesen. Aufgrund der veränderten Beziehung zwischen der Volksrepublik China und der Demokratischen Volksrepublik Korea herrsche an der Grenze derzeit, so der Fotograf, eine konfuse Atmosphäre. In letzter Zeit waren Medienberichten zufolge wiederholt Warnschüsse im Grenzgebiet abgegeben worden. Zudem sollen nordkoreanische Soldaten nach China geflohen sein und auf dem Weg noch Chinesen geplündert und getötet haben. „Diese Information machte meine Yalu-Reise rätselhaft und angespannt zugleich“, so der Netizen. Immerhin konnte er die Straße S303, die dem Changbai koreanischen Autonomen Kreis in Jilin untergeordnet ist und am Yalu-Fluss liegt, nehmen und eine Reihe von spannenden Fotos zu machen. Nachfolgend eine kleine Kostprobe des Abenteuers.
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