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| german.china.org.cn | 13. 07. 2015 | ![]() |
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Zum zweiten Mal ist der Drogenbaron Joaquin Guzmán aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Mexiko entkommen. Er sei von seiner Zelle aus durch einen 1500 Meter langen Tunnel geflüchtet, sagte der nationale Sicherheitsbeauftragte Monte Alejandro Rubido. Die Suche nach dem Drogenboss laufe auf Hochtouren.
Archivfoto
Guzmán war 1993 in Guatemala gefasst worden. Er wurde nach Mexiko ausgeliefert und wegen Mordes und Drogenhandels zu 20 Jahren Haft verurteilt. Mit der Hilfe von Gefängniswärtern gelang ihm jedoch 2001 erstmals die Flucht aus einem anderen Hochsicherheitsgefängnis, dem Puente Grande im Staat Jalisco im Westen des Landes. Es gibt allerdings verschiedene Versionen über den Ablauf seiner Flucht.
Danach entwickelte sich Guzmán zum mächtigsten Drogenhändler der Welt. Sein Vermögen belief sich auf geschätzt mehr als eine Milliarde Dollar (890.000 Millionen Euro), wie das Magazin "Forbes" schrieb, das ihn auf einer Liste der weltweit mächtigsten Menschen führte und ihn unter anderem über die Präsidenten Frankreichs und Venezuelas setzte.
Nach 13 Jahren saß der mächtigste Drogenhändler der Welt seit Februar 2014 in Haft. Damals war er 56 Jahre alt.
Guzmáns Kartell – das Sinaloa-Kartell ist die einflussreichste Drogengang Mexikos. Sein Einflussbereich erstreckt sich von Nordamerika bis Europa und weiter nach Australien. Das Kartell ist stark an dem blutigen Drogenkrieg der letzten Jahre in Mexiko beteiligt, bei dem bereits mehr als 100.000 Menschen gestorben sein sollen.
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