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| 27. 10. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Trotz der Olympischen und Paralympischen Spielen 2008 wurde China im vergangenen September von weniger Reisenden besucht als im gleichen Zeitraum im Vorjahr.
Nach Angaben des chinesischen Tourismusamts verringerte sich die Zahl der inländischen Touristen um 5,94 Prozent auf 10,56 Millionen im September vor einem Jahr. Somit sei der Umsatz in der Tourismus-Branche um 11,36 Prozent auf 3,14 Milliarden US-Dollar gesunken. Die Einnahmen der ersten drei Quartale dieses Jahres haben um 3,26 Prozent auf 29,83 Milliarden US-Dollar abgenommen, teilte das Tourismusamt weiter mit.
Jedoch ist die Zahl der ins Ausland reisenden Chinesen, kontinuierlich gestiegen. Statistik zufolge gab es 3,72 Millionen Chinesen, die im September eine Auslandsreise gemacht haben. Das entspricht eine Zunahme von 9,04 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis September dieses Jahres sind mehr als 34,39 Millionen Chinesen nach Übersee gereist. Das bedeutet einen Zuwachs von 14,80 Prozent.
Laut Branchenkenner sei der Rückgang darauf zurückzuführen, dass die Hotelpreise während den Beijinger Spielen erhöht und die Visumsvergabe strenger überwacht wurden. Die globale Finanzkrise soll ebenfalls eine Rolle spielen, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua.
Quelle: Xinhua
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