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| 30. 10. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Man sagt, Yuanyang sei der beste Ort in Yunnan, um einen Sonnenuntergang zu fotografieren. Das Abendrot ist hier nicht nur im Himmel, sondern überall zu spüren. Der Wind singt dazu sein Lied und zieht über die bunten Terrassenfelder, die seit tausend Jahren die Angehörigen der Hani-Nationalität nähren – materiell als auch spirituell.
Yuanyang liegt am Fuße des Ailao-Gebirges am Südufer des Honghe-Flusses im Süden der Provinz Yunnan. Vor 2500 Jahren drangen die Vorfahren des Hani-Volks von Tibet bis tief in dieses Gebiet vor, um sich vor einem Krieg zu retten. Sofort wurden sie mit der Schwierigkeit konfrontiert, dass man in den Bergen keine Feldfrucht anpflanzen kann. Jedoch sorgte das Hani-Volk mit seiner Weisheit für ein Wunder: Sie legten 13.000 Hektar Terrassenfelder auf den unfruchtbaren Bergen an und riefen so eine neue Reispflanzkultur ins Leben.
Im Gegensatz zum kulturellen Erbe wie der Großen Mauer oder der Verbotenen Stadt, die ihre Funktion längst verloren haben, bilden die Terrassenfelder heutzutage immer noch die Nahrungsgrundlage für mehr als 35.000 Menschen. Steht man in der Abenddämmerung auf den Terrassenfeldern in 1.600 Meter Höhe und schaut herab, rückt die Sonne nicht nur die atemberaubende Landschaft, sondern auch die Weisheit des Hani-Volks und ihrer harmonischen Verbindung mit der Natur ins rechte Licht.
Quelle: people.com.cn
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