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| 06. 11. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Vor einem Schulgebäude
der Peking-Universität wurde eine Statue von einem nackten Mann errichtet. Ihr gegenüber steht eine Büste des legendären chinesischen Philosophen Laotse – und schaut auf dessen Geschlechtsorgan.Sie bilden ein seltsames Paar: Der große nackte Mann und der alte chinesische Denker. Erst zwei Wochen ist es her, seit die merkwüdige Skulptur mit dem Namen "Mongolischer Mann: stehen" vor dem Eingang des Gebäudes der Guanghua-Managment-Fakultät aufgestellt wurde. Die Fakultät ist Teil der Peking-Universität, eine der renommiertesten Hochschulen in der Volksrepublik. Und schon sorgt die mehr als drei Meter große Figur bei den Studenten und Lehrern für Unmut. Denn dem nackten Mann gerade gegenüber steht eine Büste von Laotse, dem Begründer des Taoismus im 6.Jahrhundert vor Christus und streckt seine
Laotse streckt die Zunge heraus.
Die Reaktionen auf die neue Statue fielen teilweise heftig aus. Viele Lehrer und Studenten sind der Meinung, dass die nackte Statue nicht in die akademischen Atmosphäre passe. "Es ist ekelhaft, dass vor einem Schulgebäude eine Statue steht, dessen Geschlechtsteil gar nicht bedeckt ist," sagte ein Lehrer, der jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit am nackten Mann vorbei gehen muss. "Das Werk ist eine Ausgeburt von Talentlosigkeit, das mit einem Geschlechtsorgan Aufmerksamkeit erzielen kann," meint eine Studentin von der Universität, "Es ist peinlich, dass es ein solches Ding überhaupt im Campus gibt", schimpft sie weiter.
Quelle: german.china.org.cn
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