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10. 03. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Disneyland wahrscheinlich bald in Shanghai

Schon bald könnte es ein drittes Disneyland in Asien geben. Die Stadt Shanghai verhandelt weiterhin mit Walt Disney über die Eröffnung.

Nun gibt es noch keine festen Termin für die Hochzeit zwischen Disney und Shanghai.
Der Bürgermeister von Shanghai, Han Zheng, gab gestern bekannt, dass die Stadt weiterhin mit Walt Disney über die Eröffnung des ersten Disneylands auf dem chinesischen Festland verhandele. "Wir sind wie ein verliebtes Pärchen, noch nicht verheiratet, und bislang gibt es noch keine festen Termin für die 'Hochzeit'", witzelt der Bürgermeister mit Journalisten auf einer Eröffnungssitzung der Shanghaier Delegation während der momentanen Jahrestagung des Nationalen Volkskongresses in Beijing. Han fuhr fort, die Shanghaier Regierung und Disney haben stets die Kommunikation gepflegt und die Verhandlungen über das Projekt fortgesetzt, und beide Seiten haben im vergangenen Jahr eine pragmatischere Haltung eingenommen.

Im Januar hatte die Lokalregierung eine Rahmenvereinbarung mit Disney unterzeichnet, eine Standardprozedur als Vorbereitung zu dem Geschäftsabschluss. Keine Einzelheiten wurden bekannt gegeben, doch wenn die Shanghaier Regierung und Disney schließlich übereinkommen, "in den Hafen der Ehe einzulaufen", wird es ein drittes Disneyland in Asien geben - nach Tokio und Hong Kong.

In der Großen Halle des Volkes trafen der Shanghaier Parteisekretär Yu Zhengsheng und Bürgermeister Han gestern Nachmittag 100 Journalisten auf der Eröffnungssitzung, eine Tradition für jede Delegation während der jährlichen Parlamentssitzung. Yu sprach den Versuch von Yuan-dominierenden Zahlungen von Handelsgeschäften zwischen einigen Gegenden wie Shanghai und der benachbarten Jangtse-Deltaregion mit Hongkong und Macau an, genauso wie zwischen der südwestlichen Autonomen Region Guangxi der Zhuang in der Provinz Yunnan mit südostasiatischen Ländern an. Er erklärt, dies sei vorteilhaft für Shanghai, das Festland und die beiden Sonderverwaltungszonen.

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Quelle: Shanghai Daily

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