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| 27. 07. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
In Westen gibt es viele Burgen, vor allem in Europa. Viele Menschen wissen nicht, dass auch China pracht- und geheimnisvollen Burgen hat.
Die Burg Xiamen liegt im Bezirk Lingshi in der Stadt Jinzhong in der chinesischen Provinz Shanxi. Sie steht geschützt am Fuße eines Berges, in der Nähe eines Flusses.
Im Gegensatz zu vielen westlichen Burgen, die der Verteidigung dienten, wurde die Burg Xiamen vor allem für Volksfeste benutzt, obwohl auch sie wie eine Festung aussieht.
Ihr Bau begann in der Ming-Dynastie und endete während der Herrschaft von Kaiser Guangxu in der Qing Dynastie. Mit einer Geschichte von mehr als 400 Jahren ist sie stummer Zeuge der Geschichte Shanxis.
Die Burg ist ein typisches bürgerliches Gebäude der Ming- und Qing-Dynastien und hat mehr als 60 Innenhöfe.
Sie kombiniert die staatsmännische Grundarchitektur Nordchinas mit der herrlichen Kunstfertigkeit der südchinesischen Architektur und deren Liebe zum Detail. Sie spiegelt die Architekturstile und Bautechniken der Ming- und Qing-Epochen wider. Die meisten der Alleen, Höfe, Mauern und Türen sind noch gut erhalten. Sie sind wichtige Relikte der damaligen Zeit.
Die Burg wurde von einer Adelsfamilie erbaut und bewohnt. 185 der Familienmitglieder waren während der Ming- und Qing-Dynastien Hofbeamte. Obwohl die meisten Gebäude heute verlassen sind, leben dort immer noch einige Menschen, die nicht bereit sind wegzuziehen.
Die Burg sieht heute ganz anders aus als zu ihrer Blütezeit. Die Teile, in denen heute noch Menschen wohnen, sind belebt. Die verlassenen Bereiche jedoch sind zerfallen und gleichsam von einem geheimnisvollen Schleier bedeckt, der viele Touristen anzieht.
Die lokale Regierung hält die Burg seit 1994 instand. Anwohner sind jedoch der Meinung, dass die beste Methode der Instandhaltung die weitere Bewohnung durch Menschen sei. Nur das bewahre die Lebenskraft der Burg.
Quelle: China im Bild
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