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28. 06. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Wandern im Mêdog in Tibet

Erklimmen der bekannten Schneeberge in Tibet. Fotos Pan Hao
Von Höhenkrankheit, Schneeblindheit und Blutegeln gebeutelt, stimmte die Gruppe dennoch überein, dass es die Reise aufgrund der herrlichen Aussicht, den drastischen Klimawechseln und dem Reiz der Wälder Wert war.

Ein Wanderer, der 33-jährige Pan Hao, der zur Beijinger Wandergruppe gehörte, sagte, er sei besorgt, dass die neue Straße die Menschen und die Gegend unwiederbringlich verändern werde.

"Ihre Worte und Lächeln kommt mir während meines täglichen Lebens in Beijing immer wieder ins Gedächtnis. Ihr Leben ist friedlich und einfach. Wir in der Metropole haben zu viele Wünsche", sagte Pan der Zeitung Global Times.

Pan erzählte, ein Mann dort habe ihm gesagt, die Straße werde zwar ihr friedliches Leben verändern, doch werde sie auch die Lieferung von Gütern und Dienstleistungen ermöglichen. Die Bewohner müssten somit nicht länger schwere Lasten von Nahrungsmitteln und täglichen Bedarfsgütern auf dem Rücken über die Berge schleppen.

Wenn die 118 Kilometer lange Autobahn fertig gestellt ist, wird es auch einen Tunnel durch den Berg Galongla geben. Pan erzählte, er habe Einwohner getroffen, die sagten, dass Mêdog sich in ein wirtschaftsgetriebenes Landschaftsgebiet verwandeln werde – eine Aussicht, die nach Meinung vieler Wanderer die natürliche Schönheit der Gegend ruinieren könnte.

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Quelle: Global Times

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