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09. 09. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Zeckenwarnung für Henan: Bereits 18 Tote

Schlagwörter: Zecken, Henan, Tote, Anaplasmose

In den letzten Jahren ist die Zahl der Zecken in der Provinz Henan drastisch angestiegen. Insgesamt sollen schon 18 Menschen durch humane granulozytäre Anaplasmose gestorben sein.

Zeckenbisse können zum Tod führen.

Seit 2007 wurden bereits 557 Fälle von granulozytärer Anaplasmose gemeldet. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle beläuft sich nun auf 18. Die meisten Fälle traten in den Bezirken Shangcheng, Guangshan, Shihe und Pingqiao auf. Von Mai bis August treten Zeckenbisse gehäuft auf.

Dieses Jahr seien jedoch mehr Menschen als gewöhnlich erkrankt und die Bevölkerung sei über das erhöhte Risiko dieses Jahr nicht ausreichend informiert worden. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte gegenüber China Daily, dass man über die Fälle zwar informiert sei, gegenwärtig aber kein Kommentar dazu abgeben wolle.

Die Erkrankten leiden unter Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen.Wird die Krankheit nicht frühzeitig behandelt kommt es zu Organ versagen. Die Krankheit kann geheilt werden, wenn sie frühzeitig erkannt wird, den meisten Ärzten in den lokalen Krankenhäusern mangelt es aber an Wissen über diese Krankheit.

Bereits letztes Jahr sollen in Shangcheng Menschen durch das Bakterium gestorben sein, trotzdem konnten die Ärzte die Krankheit dieses Jahr nicht richtig zuordnen. Vielmehr wurde bei den Betroffenen eine normale Grippe diagnostiziert.

"Wenn die Krankheit falsch eingeordnet wird, ist es bei späterem Erkennen meist zu spät.", sagte Wang Deqiang, Vize Präsident des Krankenhauses in Shangcheng.

Am Mittwoch meldete die Bezirksregierung, dass die nationale Krankheitskontrolle die Krankheitsfälle nun aufzeichnen will, um sie weiter untersuchen zu können.

"Die Anzahl der Fälle ist enorm angestiegen.", war das Kommentar der Bezirksregierung.

Quelle: China Daily

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