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| 05. 07. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Gold, Diamanten, Smaragde, Rubine - und zwar eine ganze Menge. Dies sind die Funde, die kürzlich in den unterirdischen Kammern eines Hindu-Tempels geborgen wurden. Laut indischen Medien soll der Wert des Schatzes mindestens bei 7,7 Milliarden Euro liegen.

Eine in den Schatzkammern entdeckte Goldstatue
Die Tempelbeamten wurden überrascht, als sie am vergangenen Donnerstag die seit 139 Jahren verschlossenen Kammern im Keller des Hindu-Tempels Sri Padmanabhaswamy, welcher sich in Südindien befindet, öffneten: Allein die entdeckten Goldmünzen aus dem 18. Jahrhundert wiegen 536 Kilogramm. Wenn der Goldschmuck und die -statuen mitgerechnet werden, dann beträgt das Gewicht der gesamten Goldwaren über eine Tonne. Unter anderem würde auch eine Anzahl von Edelsteinen wie Diamanten, Smaragde, Rubine und weitere Kostbarkeiten zu den Funden zählen, berichtete die Zeitung Hindustan Times. Der Wert der Schätze belaufe sich, so ein ranghoher Beamter des südindischen Bundesstaats Kerala gegenüber der Zeitung, auf 500 Milliarden Rupien (etwa 7,7 Milliarden Euro). Die archäologische Bedeutung sei zudem noch nicht in Betracht gezogen worden, erklärte der Beamte.
Selbst die staatliche Behörde zur Erhaltung von Kulturgütern (ASI) zeigt sich verblüfft über diese Entdeckung. "Kein Archäologe hat jemals erlebt, dass eine Geheimkammer nach der anderen geöffnet wird und Schätze wie diese entdeckt werden", sagte der Generaldirektor Gautam Sengupta.
Der genaue Wert aller Kostbarkeiten wird noch in den kommenden Tagen ermittelt. Am Montag soll nach der Öffnung der ersten fünf Kammern noch eine der zwei weiteren Schätze hervorgebracht haben. Die siebte wird zurzeit noch von eisernen Wänden geschützt. Nur mit Genehmigung des Obersten Gerichtshofs kann sie geöffnet werden.
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| Der Schatz-Tempel Sri Padmanabhaswamy |
Wer die Reichtümer erhalten soll, wird nun zur Debatte gestellt. Bei dem Schatz soll es sich nach Vermutung der Experten um Opfergaben von Gläubigen handeln, die sich über Jahrhunderte in den Kammern angehäuft haben. Der Tempel, einschließlich der unterirdischen Geheimräume, gehört bisher den Nachkommen der Königsfamilie Travancore, die im 16. Jahrhundert die Klosteranlagen baute. Sie sind nun aber nicht mehr imstande, für die Sicherheit des Geländes zu sorgen. Vellappally Nateshan, ein angesehener Hindu, verlangte, den Schatz im Tempel zu lassen. Diese Meinung teilte auch Keralas Oberster Minister, Oomen Chandy. Sozialaktivisten forderten dagegen, das Geld für die Armen einzusetzen. Bis jetzt wurde noch kein geltendes Urteil gefällt. Die Behörde sendet momentan bewaffnete Polizisten, um die Kulturstätte zu schützen.
Quelle: german.china.org.cn
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