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| 17. 01. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Shangri-La, der fiktive Ort, den der britische Autor James Hilton 1933 in seinem Roman "Lost Horizon" geschaffen hat, existiert in der Autonomen Präfektur Qiqing in der südchinesischen Provinz Yunnan: 2001 hatte das ehemalige Zhongdian seinen Namen abgeändert, um den Tourismus zu fördern.
Eine Schönheit läuft Ski in Bikini auf dem Shangri-La-Resort.
Shangri-La besticht mit der majestätischen Kulisse seiner schneebedeckten Berge, sowie mit den unberührten Bergseen und endlosen Wiesen. Kein Wunder, hat sich das Dorf, das aus niedrigen Häusern besteht und alle im Roman aufgeführten Qualitäten aufweist, zu einem beliebten Reiseziel unter jungen Rucksacktouristen aus dem In- und Ausland entwickelt.
Im Jahre 2007 ging in der Gegend zudem das Shangri-La Ski-Resort auf und gab damit dem lokalen Tourismus einen neuen Impuls. Die Anlage, die in einer Höhe von 3300 Meter über dem Meeresspiegel angelegt wurde, bietet im vergleichsweise ruhigen Winter eine Alternative zu den üblichen Touristenzielen. Mit einer Kapazität von rund tausend Hotelbetten und mit einer hervorragenden Infrastruktur ausgerüstet, zieht das Skigebiet Touristen wie auch lokale Tibeter an.
Auf Grund seiner Nähe zum Äquator sind die Temperaturen in Shangri-La viel höher als in den anderen Ski-Resorts in den nordchinesischen Städten. Die Temperatur stürzen zwar über Nacht in den Keller – aber tagsüber ist es doch so warm, dass man problemlos im T-Shirt Ski laufen kann. Seit 2008 veranstaltet das Resort jeden Winter ein Festival, an dem sogar Teilnehmer aus Europa teilnehmen.
Eintritt: Tickets kosten pro Stunde zwischen 80 und 100 Yuan.
Anreise: Shangri-La befindet sich rund eine Flugstunde von Kunming entfernt, der Hauptstadt der Provinz Yunnan. Auch zahlreiche andere chinesische Städte haben direkte Flugverbindungen nach Shangri-La.
Quelle: german.china.org.cn
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