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| 01. 02. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Chinas berühmtester buddhistischer Tempel, der Shaolin-Tempel, könnte bald vor allem für seine Unordentlichkeit und den schlechten Service bekannt sein: Die Tourismusbehörde fand bei einer Untersuchung der Fünf-Sterne-Touristenattraktion Abfallhäufen, ordnungswidrigen Service und Verkäufer, welche die Wege blockieren.
Zheng Shumin, Direktor der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Shaolin-Tempels, bestätigte am Montag gegenüber China Daily, dass der Tempel mit der lokalen Regierung zusammenarbeitet, um die Probleme zu beheben. Laut Zheng müsse der Tempel, der in Zhengzhou in der Provinz Henan liegt, die Beanstandungen vor März beseitigen, wenn er seine fünf Sterne nicht verlieren will.
Der Nationale Tourismusverband deckte bei einem Besuch im Oktober Probleme mit Geräten, Ordnung und Dienstleistungen auf, wie es in einem Bericht von Oriental Outlook, einer Zeitschrift der Nachrichtenagentur Xinhua, hieß. Der Tempel würde nicht den Anforderungen einer Touristenattraktion auf dem Fünf-Sterne-Niveau entsprechen. Das Untersuchungsteam fand demnach ungeordnet geparkte Fahrzeuge, nicht lizenzierte Taxis, Souvenirverkäufer, die Touristen belästigten, und Mönche die Wahrsagerei betrieben oder Produkte anpriesen. Aufgrund einer mangelhaften Zugangskontrolle waren laut dem Bericht das Innere des Tempels mit Menschen überfüllt und die Orte, an denen Lebensmittel verkauft wurden, unorganisiert. Auch sei das Besuchsareal für Touristen zu klein und zu schlecht verwaltet und dem medizinischen Zentrum fehlen die notwendigen Medikamente.
Das Management des Tempels ist seit Ende 2009 in den Händen von China Travel Service (Hong Kong). Oriental Outlook zitierte zwei Mitarbeiter mit den Worten, dass die Firma nicht genügend Geld investiert, um die religiöse Stätte richtig zu verwalten. Ein Angestellter sagte, dass kürzlich bei einer Dürre über 300 Bäume vertrockneten, weil sich die Verwaltung weigerte, in die Bewässerung zu investieren.
Quelle: China Daily
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