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| 22. 04. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Buddhastatuen in Tempeln aussehen als kämen sie aus der Kunststofffabrik, aber in Dajue sind alle Statuen besonders gut erhalten, behalten aber eine gewisse Altertümlichkeit.
Im 15. Jahrhundert wurde der Tempel in weiten Teilen renoviert, was dabei half, die originalen Strukturen und Inhalte zu erhalten. Bei neueren Renovierungsarbeiten wurde die oberste Halle in einen Gemäldeladen und einen Informationspunkt umgewandelt. Das ist nicht wirklich historisch, aber doch recht angenehm.
Wie der ganze Ort recht angenehm ist. Es gibt sogar ein sehr schickes Restaurant und Teehaus, in dem Quellwasser durch ein Kanalsystem geführt wird. Die Umgebung dort ist zugegebenermaßen etwas protzig für asketische Buddhisten und das Essen ist auch nicht gerade vegetarisch.
Der Dajue Tempel ist vielleicht nicht gerade ein Ort der Hingabe für Buddhisten, die beten wollen und es ist ziemlich umständlich dorthin zu kommen, aber die wunderschönen Blumen, Gärten und die schöne Landschaft, genauso wie die unglaubliche religiöse Kunst, die gezeigt wird, machen den Ausflug lohnenswert. Der Name Dajue bedeutet in etwa "Tempel der großen Erwachung" und auch wenn Mönche hier keine Erleuchtung mehr erfahren, erleben wenigstens die Blumen hier ihr eigenes großes Frühlingserwachen.
Eintritt: 20 RMB
Wegbeschreibung: Nehmen sie den Bus Nr. 346 vom Nordtor des Sommerpalastes. Steigen sie bei Zhoujiaxiang aus und gehen sie 1,5 km Richtung Nordwesten.
Quelle: China Daily
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