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| 04. 06. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ein kleines Dorf im Bezirk Ziyun in der Provinz Guizhou ist das Zuhause einer der letzten Gruppen von Höhlenbewohnern der Welt.
Seit mehr als sechs Jahrhunderten leben Menschen in einer enormen, natürlichen Höhle, die sich auf einer Höhe von 1800 Metern in den Berg erstreckt. Der Höhleneingang ist 115 Meter breit und 50 Meter hoch.
Die Höhlenmenschen sind über 80 Personen, die der Miao-Minderheit angehören und deren Unterkunft zwei Autostunden von der nächsten Siedlung entfernt liegt.
Die Familien haben sich in der Höhle Häuser gebaut, die hauptsächlich aus geflochtenen Bambuswänden bestehen, die von Holzstangen zusammengehalten werden. Die meisten Unterkünfte haben kein Dach und nur manche bedecken ihre Hütten mit Plastikplanen, um sich gegen Wasser zu schützen, das von der Decke tropft.
Die Höhlenbewohner pflanzen Mais auf den Berghängen und halten Vieh auf nahe gelegenen Wiesen.
Die Dorfbewohner hatten eine Grundschule in der Höhle aufgebaut, die aber 2008 geschlossen wurde, nachdem den Kindern Plätze in einem Internat einer nahe gelegenen Gemeinde angeboten wurden. Die Schüler kehren an den Wochenenden in ihr Heimatdorf in der Höhle zurück.
Die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben das Leben in der Höhle aufgegeben und sind zum Arbeiten in große Städte gezogen.
Quelle: Global Times
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