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| 15. 04. 2014 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Chinesische Touristen im Inland waren im ersten Jahresquartal nur noch durchschnittlich zufrieden mit ihren gebuchten Reisen. Weit darunter rangierte nach jüngsten Angaben der chinesischen Tourismus-Akademie die Zufriedenheit mit der Umweltsituation am jeweiligen Reiseziel, der Service-Qualität von Reisebüros und den öffentlichen Dienstleistungen für Individualtouristen.
Dabei spielte der starke Smog in Teilen Chinas eine wichtige Rolle bei der Auswahl eines Reiseziels und bei der Bewertung der Reise. Die Luftqualität vor Ort wird zu einem immer wichtigeren Faktor für die Beliebtheit inländischer Reiseziele.
Insgesamt waren der Tourismus-Akademie zufolge im ersten Quartal landesweit 1,1 Milliarden Menschen unterwegs, die Tourismuseinnahmen lagen bei 963 Milliarden Yuan RMB. Im Jahre 2012 waren in der Volksrepublik mehr als drei Milliarden Reisebewegungen registriert worden. Experten ziehen daraus den Schluss, dass in China die Periode des Massentourismus begonnen hat. Allerdings zeige die niedrige Zufriedenheit der Touristen, dass mit der erhöhten Zahl der Reisenden auch deren Erwartungen an die gebotenen Leistungen wachsen. Inlands-Touristen wollten nicht mehr nur Sehenswürdigkeiten in Augenschein nehmen, sondern zunehmend Lebenserfahrungen an einem anderen Ort sammeln.
Dazu gehört nach den Worten des Direktors der chinesischen Tourismus-Akademie, Dai Bin, dass Reisende mit ihrem inzwischen erworbenen Erlebnis- und Erfahrungsschatz wachsenden Wert auf die Umwelt am Reiseziel, den Service der Reisebüros und die öffentlichen Dienstleistungen für Touristen legen. Genau dies werde aber von den Lokalregierungen der Reiseziele oft ignoriert, was zu mangelnden Reise-Angeboten und Dienstleistungen führe. Dies schlage sich dann in der Unzufriedenheit der Reisenden nieder:
"Reisen gehören inzwischen zum Alltagsleben der Bürger. Dabei zeigt sich, dass viele Leute Erfahrungen mit dem Leben an einem anderen Ort machen wollen. Am Reiseziel wollen die Touristen das normale Leben der Leute vor Ort kennen lernen. Unter diesen Umständen reagieren die Reisenden dann auch sensibler oder sogar kritischer auf die alltägliche Lebensumgebung vor Ort."
Deshalb rät Dr. He Qiongfeng von der chinesischen Tourismus-Akademie Lokalregierungen und Unternehmen vor Ort dringend, parallel zur Optimierung der traditionellen Tourismusdienstleistungen verstärkt die allgemeine Lebensinfrastruktur auszubauen, um bessere öffentliche Dienstleistungen zur Verfügung stellen zu können.
Parallel zur sinkenden Zufriedenheit chinesischer Bürger bei Inlandsreisen wächst die Zufriedenheit der chinesischen Touristen mit Auslandsreisen. Statistiken zufolge sind im ersten Jahresquartal 2014 gut 26,4 Millionen Chinesen ins Ausland gereist, was einem Zuwachs um 17 Prozent entspricht. Dabei liegt der Zufriedenheitsindex der Reisenden mit öffentlichen Dienstleistungen, Entwicklungsstand, städtischer Infrastruktur sowie den Dienstleistungen am Reiseziel bei mehr als 80 von 100 Punkten. Für Li Zhongguang von der chinesischen Tourismus-Akademie ergibt sich daraus die Notwendigkeit, dass China nützliche ausländische Erfahrungen übernehmen sollte:
"Die Zufriedenheit mit dem Verkehrswesen vor Ort ist bei Auslandsreisen immer sehr hoch. Zudem zeigen sich chinesische Touristen zufrieden vor allem mit dem gesamten Entwicklungsniveau der Reiseziele, dem Erhaltungszustand der Einrichtungen und dem Service ausländischer Reisebüros. Ich meine, dass China in diesen Bereichen von ausländischen Erfahrungen lernen muss."
Quelle: CRI
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