| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Reise | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 08. 04. 2015 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Kontrollen haben ergeben, dass viele beliebte Reiseziele ihre touristischen Standards nicht aufrechterhalten konnten.
Dutzende der wichtigsten Touristenattraktionen Chinas haben ihre offizielle Einstufung durch die Tourismusbehörde nach Ermittlungen wegen bestehender Missständeverloren.
Nach Angaben der Staatlichen Tourismusbehörde sind die offiziellen Einstufungen von 44 Sehenswürdigkeiten, hauptsächlich in den Kategorien 2A und 3A, aberkannt worden. Für neun Touristenattraktionen der Kategorie 5A habe es Verwarnungen gegeben, dort müssen Verbesserungen vorgenommen werden.
Zur ersten Kategoriezählen bei ausländischen Besuchern beliebte Sehenswürdigkeiten wie der Konfuziustempel und der Qinghuaihe-Fluss in Nanjing, der Qiandao-See in Hangzhou und der Freizeitpark Meitianya Ocean World in Sanya. Das berichteten diverse Medien.
“Wir haben mit unserer Kampagne im vergangenen Jahr begonnen. Verdeckte Ermittlungen bei diesen hochbewerteten Touristenattraktionen ergaben, dass einige die nationalen Standards nicht erfüllten”, erklärte Peng Decheng, Finanzbeamter beim Tourismusamt.
„Zu den Problemen zählten unsaubere Toiletten, die Müllentsorgung, das Drangsalieren von Touristen und aufdringliche Shoppingangebote.”
China bewertet Sehenswürdigkeiten nach einem fünfstufigen System, das auf Kriterien wie der Bedeutung des Ortes, der Verkehrsanbindung und den sanitären Einrichtungen beruht. Die höchste Einstufung ist 5A und muss von der Nationalen Tourismusbehörde verliehen werden, während Bewertungen ab 4A und darunter von den Tourismusbehörden der Provinzen vergeben werden können.
Nach Angaben von Peng Zhikai, dem Leiter der Aufsichts- und Verwaltungsabteilung der Behörde, waren die Ermittlungen erfolgreich. “Während des Frühlingsfestes gab es im Vergleich zum Vorjahr 60,5 Prozent weniger Beschwerden von Touristen.
Die Bemühungen werden voraussichtlich fortgesetzt. Tourismusbehörden auf Provinzebene wurden aufgefordert, die Verwaltung der Sehenswürdigkeiten verstärkt zu kontrollieren.
“Wenn lokale Tourismusbehörden bei der Kontrolle der Sehenswürdigkeiten versagen, werden wir in Erwägung ziehen, ihnen das Recht auf 4A-Einstufung abzuerkennen”, erklärte Peng Decheng.
Auch die Kategorie 5A soll voraussichtlich strenger gehandhabt werden. Nach Angaben der Nationalen Tourismusplanungs- und Entwicklungskonferenz vom 30. März soll der Bewertungsstandard Ende des Jahres einer Revision unterzogen werden.
Eine Kontrolle von dritter Stelle sei nicht nötig, meint Zhang Guangrui, Ehrendirektor des Tourismusforschungszentrums an der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften.
“Die Sehenswürdigkeiten bemühen sich sehr um die 4A- oder 5A-Bewertung, weil sie ihnen bei der Vermarktung hilft oder Erhöhungen der Eintrittspreiseermöglicht”, so Zhang. “Diesen Standard zu halten, ist allerdings schwierig, wenn es keine angemessene Kontrolle gibt.”
“China ist zu groß, um sich darauf zu verlassen, dass die Tourismusverwaltungsbehörden alle Verantwortung übernehmen, die Selbstregulierung der Branche bleibt ebenso hinter unserer Erwartungen zurück”, ergänzte Zhang. “Ich empfehle unbedingt die Beteiligung von unabhängigen Organisationen an den Kontrollen.”
Quelle: german.china.org.cn
![]() |
|
![]() |
![]() |
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |