Chinas verarmte Landbevölkerung sinkt um 14,4 Millionen

03.03.2016

Im letzten Jahr konnte die Anzahl der armen ländlichen Bevölkerung um 20,55 Prozent gesenkt, die Einkommensunterschiede zwischen Stadt und Land um 2 Prozent verringert und das preisbereinigte Pro-Kopf-Einkommen der ländlichen Bevölkerung um 7,5 Prozent gesteigert werden.

Nach veröffentlichten Daten vom letzten Montag konnte die ländliche Armut letztes Jahr erfolgreich reduziert werden und fiel um 14,4 Millionen auf 55,5 Millionen Menschen.

Laut Angabe des Staatlichen Amtes für Statistik der Volksrepublik China bezogen bis Ende 2015 über 17 Millionen der städtischen und 49 Millionen der ländlichen Bevölkerung Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums.

„Die Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Gebieten gingen dieses Jahr weiter zurück. Das städtische Einkommen betrug das 2,7-fache des ländlichen, was eine Verringerung um 2 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr darstellt,“ sagte Xu Xianchun, stellvertretender Direktor des Staatlichen Amtes für Statistik.

Nach Abzug von Preisfaktoren, stieg 2015 das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen der städtischen Bevölkerung um 6,6 Prozent, während das der Landbevölkerung um 7,5 Prozent zunahm.

Das Nettoeinkommen pro Kopf der ländlichen Bevölkerung lag 2015 damit bei 10.772 Yuan (1.511 Euro).

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Quelle: people.cn

Schlagworte: Einkommensunterschiede,China,Existenzminimums,armen ländlichen Bevölkerung