Homosexualität, Reinkarnation und Beziehungen zwischen Minderjährigen aus Fernsehserien verbannt

03.03.2016

Chinesische Fernsehserien dürfen keine gleichgeschlechtlichen Beziehungen, außereheliche Affären, One-Night-Stands und Beziehungen unter Minderjährigen mehr zeigen. So sehen es die neuen Richtlinien des Fernsehproduktionskomitees des Chinesischen Verbands für Radio, Film und Fernsehen sowie des Chinesischen Branchenverbands für die Produktion von Fernsehdramen vor.

Den neuen Richtlinien zufolge dürfen Fernsehproduktionen keine “ungewöhnlichen sexuellen Beziehungen und Verhaltensweisen“ wie gleichgeschlechtliche Liebesbeziehungen oder „ungesunde Wertvorstellungen zur Ehe“ wie außereheliche Affären und One-Night-Stands schildern.

Auch Szenen, die Aberglauben und feudale Ideen wie Reinkarnation und Hexerei darstellen, werden von den Fernsehschirmen verbannt.

Bizarre Kriminalfälle und detaillierte Ermittlungsszenen sind ebenfalls verboten, um keine Kriminellen zu Nachahmungstaten zu inspirieren.

Den Richtlinien zufolge soll auch Verhalten, das schlechten Einfluss auf Jugendliche ausübt, im Fernsehen verboten werden. Dazu zählen Beziehungen unter Minderjährigen, Rauchen, Trinken und Schlägereien.

Nach einem Bericht von Sina.com.cn sollen die Richtlinien laut Aussagen von Beamten der chinesischen Medienaufsicht, der Staatlichen Verwaltung von Radio, Film und Fernsehen, auch für Online-Serien gelten. Deren Inhalte sollen rund um die Uhr strenger überwacht werden.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Fernsehserie,Affäre,One-Night-Stands